Tag - Nordischer Klang

„Dear Eternity, I think about you all the time“

Ausstellung von Bjargey Ólafsdóttir

Zeichnung von Bjargey Ólafsdóttir, zur Zeit im art cube CUBIC zu sehen ist

„Dear Eternity“ – „Liebe Ewigkeit“: Wie in einem Brief entfaltet die isländische Künstlerin Bjargey Ólafsdóttir ihre kreative Zwiesprache mit der Ewigkeit, die aktuell im Kunstkubus CUBIC am Karl-Marx-Platz sowie in der Galerie ETcetera in Greifswald zu sehen ist. Die Ausstellung wurde zusammen mit dem Festival Nordischer Klang organisiert und am 11. Mai im Rahmen des Festivalprogramms eröffnet. Hier verriet die Künstlerin, was sie zu dieser Ausstellung inspiriert hat und warum das gesamte Projekt den Titel „The Singing Nomad Project“/“Das Projekt der singenden Nomadin“ trägt.

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Nordic Noir und Finnish Weird

Informationsforum zum Nordischen Klang in Greifswald

© KiWi Verlag

Eine einsame rot-weiße Hütte in einem verschneiten Wald in monochromen Farben: Dieses Bild ist typisch für so viele Buchcover oder Filmplakate von Krimis aus dem Norden, die sich weltweit sehr großer Beliebtheit erfreuen. Krimis von Bestsellerautoren wie Stieg Larsson, Henning Mankell oder Jo Nesbø oder auch TV-Produktionen wie „Die Brücke“ oder „Das Verbrechen“ sind als weltweit erfolgreiche Exportschlager längst eine Art Inbegriff der nordischen Literatur und Fernsehproduktionen geworden; sie sind Nordic Noir. Dieses Genrelabel steht für düstere Krimis, die oft ausgesprochen brutal sind und gleichzeitig schonungslos die gesellschaftlichen Probleme in den nordischen Ländern ansprechen.

Doch was fasziniert eigentlich so viele Menschen an dieser Art von Krimi? Ist es diese (für viele Städter exotisch anmutende) einsame Landschaft? Ist es vielleicht doch ein außergewöhnlich brutaler Mord und die Faszination für das Böse? Sind es die gesellschaftskritischen Aspekte oder die ausgeklügelte Psychologie der Figuren? Oder am Ende doch das perfekt durchgestylte Wohnzimmer des Opfers mit skandinavischen Designerstücken?

© Paul Garaizar via Unsplash

Dabei ist Nordic Noir nicht die einzige erfolgreiche „Marke“, die derzeit aus den nordischen Ländern in die Welt exportiert wird, auch AutorInnen des Finnish Weird erregen internationale Aufmerksamkeit. Auch hier spielen Geheimnisse und mysteriöse Zwischenfälle eine große Rolle, die die Grenze zwischen Traum und Realität verschwimmen lassen und magische Kräfte und Fabelwesen mit der Realität verweben.

Warum sind diese beiden Labels so erfolgreich und was genau versteht man eigentlich unter diesen Begriffen? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, veranstaltete das Institut für Fennistik und Skandinavistik im Rahmen des Nordischen Klangs am 7. und 8. Mai ein zweitägiges Informationsforum zu diesem Thema.

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„Kihnu Poesie“

Die Ausstellung „Kihnu Poesie“ in der Kleinen Rathausgalerie (19.4. – 22.6.2018)

Geschrieben von Elsbeth Aarsalu

Wir sitzen im Café; endlich kann man die Beine ausstrecken und durchatmen. „Ich bin müde. Aber fröhlich-müde,“ sage ich. Sie nickt und lächelt, lässt ihren einzigartig warmen und suchenden Blick durch den Raum schweifen und ihn endlich in unserer ruhigen Ecke verweilen.

„Ich finde es schön, wie sehr sich die Besucher für Kihnus Geschichten interessiert haben,“ sagt sie. „die eine ältere Dame (Connie Müller-Gödecke, E.A.) hat sich die Ausstellung schon auf der estnischen Insel selbst angesehen und war daneben auch anderswo in Estland und Lettland unterwegs, hat mir mehrmals gedankt und ihre große Freude geäußert. „So was trifft man nicht oft. Besonders im Ausland.“ Für eine Weile bleibt sie still und wir denken über den langen Tag nach, an dem in der Kleinen Rathausgalerie die estnische Fotografin Birgit Püve ihre Ausstellung im Rahmen des Nordischen Klangs eröffnet hat.

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Ein Gespräch mit Dr. Frithjof Strauß

Dr. Frithjof Strauß mit einem Plakat, auf dem die norwegisch-samische Künstlerin Marja Mortensson zu sehen ist

In unserer Reihe über die Mitarbeitenden des Greifswalder Instituts für Fennistik und Skandinavistik stellen wir heute Dr. Frithjof Strauß vor, der nicht nur Kurse in norwegischer Literatur-geschichte und skandinavistischer Literaturwissenschaft in Greifswald und Stettin gibt, sondern auch als künstlerischer Leiter beim Kultur-festival Nordischer Klang tätig ist. In diesem Interview erzählt er von Herausforderungen und Ver-änderungen beim Nordischen Klang und verrät uns, welche besonderen Highlights uns dieses Jahr beim Festival erwarten.

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Finnischlektorin Jutta Salminen

Jutta Salminen. Foto: K. Mieglich

In unserer Vorstellungsreihe über die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik stellen wir heute die Finnischlektorin Jutta Salminen vor, die jetzt schon fast zwei Jahre in Greifswald lebt. Auf dem Bild sieht man sie neben einer der Birken hinter der Bereichsbibliothek, einem Nationalsymbol Finnlands, das sie – wie sie mir verraten hat – sehr passend und inspirierend für diese Aufnahme fand.

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