Tag - Literatur

*Literarischer Adventskalender 2014*

Heute schon ge-mooc-t?

Manchmal ist die Uni nicht genug. Die wirklich interessanten Seminare werden für den eigenen Studiengang gar nicht erst angeboten, die Lehre ist gewöhnungsbedürftig, oder Thema und Seminar sind zwar perfekt – doch der Stundenplan macht einem einen dicken Strich durch die Rechnung. Für diese Fälle gibt es die so genannten MOOCs (Massive open online courses). graduate-150374_1280

Das sind Online-Seminare, die auf vielfältige Art und Weise Wissen vermitteln, und das durchaus auf universitärem Niveau. Je nach Kurs gibt es aufgezeichnete Vorlesungen, Seminartexte, Visualisierungen, Übungen usw. Oftmals gibt es die Möglichkeit, gegen eine Gebühr und mit Identitätsprüfung persönliche Zertifikate oder manchmal sogar Credit Points zu erwerben. Der wöchentliche Aufwand ist unterschiedlich – das kann eine Stunde sein, es gibt aber auch Kurse, die locker 8-10 Stunden in Anspruch nehmen! Read More

Frankfurt Book Fair 2014 Guest of Honour: Finland

Zu Lebzeiten Nólsoyar Pálls. Vom färöischen Nationalhelden und Austernfischer im Fuglakvæði!

„Ingen Færing har bedre end Poul Nolsø kendt og forstaaet sit Lands Fugleverden, og ingen har bedre end han forstaaet at udnytte denne sin Kendskab.“ Jakobsen, 1891

In Verbindung mit dichterischem Geschick und Interesse für das gesellschaftliche Leben seiner Zeit ist der Färinger Nólsoyar Páll einer der wichtigsten färöischen Persönlichkeiten und Literaten. Seine Ballade Fuglakvæði, das Vogellied, ist eines seiner bedeutendsten Werke. Es ist wider Erwartung nicht nur eine Aneinanderreihung von Vogelnamen aller Art, sondern eine metaphorische Verbindung der Vogellandschaft des Landes mit seinerseits gesellschaftlich zu kritisierenden Verhältnissen.
Die Ballade entstammt der älteren färöischen Literatur, in der es einen ungewöhnlich reichhaltigen Schatz an sogenannter Volksliteratur, unter der die Volksballaden, die kvæði, einen herausragenden Platz einnehmen, gibt. Eine besondere Art der Ballade sind die tættir, zu denen auch das Fuglakvæði gehört. Ein táttur, ein Spottgedicht, ist eine satirische Ballade, die entweder über eine bestimmte politische Situation oder über etwas Persönliches verfasst wird In persönlichen Belangen konnten diese Gedichte recht verletzend sein. Es ist überliefert, dass Männer, bei unrechtmäßigem Verhalten, einen tátt erhielten, die Ballade bei einem traditionellen Ringtanz laut vorgesungen und die „Opfer“ ihrem Spott ausgeliefert wurden, was dem Publikum eine Menge Unterhaltung bot. Infolge der politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeit der Färöer von Dänemark entstanden satirische Balladen insbesondere im 18. und 19. Jahrhundert. „ […] when the question of national identity and the relation between Denmark and Faroe Islands has been to the fore, the composition of satirical ballads has flourished. This type of ballad has been eminently suited to the general debate on this sensitive matter.” (Blak 1996: 39)

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Eine spannende Kunstform: der skandinavische Stummfilm!

Sie sind die Vorgänger des Tonfilms, einzigartig, koloriert, mit finanziell aufwendigen Szenerien für die damalige Zeit und heutzutage sind viele Fragmente verschollen…

Was hat der Stummfilm zum heutigen Film beigetragen? Welche Argumente gibt es, um mit dem Vorurteil des langweiligen Stummfilms aufzuräumen? Welches Verhältnis findet sich zwischen der Literatur und der Literaturverfilmung? Welches Verhältnis hatten darüber hinaus die Autoren, die Regie und Schausteller?

Asta_Nielsen_1917

Asta Nielsen

Greta Garbo

Greta Garbo

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