Tag - Kunst

„Dear Eternity, I think about you all the time“

Ausstellung von Bjargey Ólafsdóttir

Zeichnung von Bjargey Ólafsdóttir, zur Zeit im art cube CUBIC zu sehen ist

„Dear Eternity“ – „Liebe Ewigkeit“: Wie in einem Brief entfaltet die isländische Künstlerin Bjargey Ólafsdóttir ihre kreative Zwiesprache mit der Ewigkeit, die aktuell im Kunstkubus CUBIC am Karl-Marx-Platz sowie in der Galerie ETcetera in Greifswald zu sehen ist. Die Ausstellung wurde zusammen mit dem Festival Nordischer Klang organisiert und am 11. Mai im Rahmen des Festivalprogramms eröffnet. Hier verriet die Künstlerin, was sie zu dieser Ausstellung inspiriert hat und warum das gesamte Projekt den Titel „The Singing Nomad Project“/“Das Projekt der singenden Nomadin“ trägt.

Read More

Gerry Johansson – „Deutschland/Schweden“

Unsere Eindrücke der Ausstellung in der Kunsthalle Rostock

Halmstad 1995, 165 x 160 mm, Silver gelatin print by the photographer. © Gerry Johansson

Ein verlassener Wohnwagen, ein alter Holzschuppen, verwaiste Industrieanlagen, ein paar Gartenstühle in einem Vorort. Gerry Johanssons Motive sind unauffällige, menschenleere Orte an der Peripherie von Siedlungen, Städten und Industriegebieten. Sie nehmen den Besucher mit von Deutschland nach Schweden und wieder zurück, zeigen Kontraste und Perspektivenspiele, erzählen Geschichten von den Orten, die Johansson über meherere Jahrzehnte mit seiner Mittelformatkamera erkundete. Vom 16.1. bis 25.2. war die Fotoausstellung „Deutschland/Schweden“ in der Kunsthalle Rostock zu sehen – hier sind unsere Impressionen.

Read More

Unterirdische Kunst – die womöglich längste Galerie der Welt

Wenn man an U-Bahn Stationen denkt, sind die ersten Assoziationen häufig nicht sonderlich positiv. Schlechte Gerüche, Schmutz und Tristesse prägen das Bild. Dass U-Bahn Stationen jedoch nicht zwangsläufig heruntergekommen und grau sein müssen, beweist neben St. Petersburg, Moskau und Helsinki auch Schwedens Hauptstadt Stockholm. Wer hier mit der tunnelbana (U-Bahn) unterwegs ist, kommt nicht nur schnell und unkompliziert von A nach B, sondern auch in den Genuss der längsten Kunstgalerie der Welt, wie die Stockholmer ihr U-Bahn System mit Stolz und nicht zu Unrecht bezeichnen. Zum Preis von einer Fahrkarte lassen sich auf einer Strecke von insgesamt 110 Kilometern in mehr als 90 Stationen Skulpturen, Mosaike, Gemälde, Installationen und Reliefs von ungefähr 150 verschiedenen Künstlern bewundern. Read More

Helsinki von unten

 14. Zurück unter der Erde. Ein Streifzug durch die neuen Tiefen Helsinkis.

Mumins, Saunen und Seen, Salmiakki, Lordi und Rentiere. In der allgemeinen Wahrnehmung vieler Reisehungriger stehen diese Begriffe exemplarisch für Finnland. Das Land der tausend Seen erlebte in den letzten Jahren einen anhaltenden Tourismusboom – eine regelrecht lodernde Finnomanie – insbesondere aus Deutschland. Dabei steht insbesondere die Landeshauptstadt Helsinki bei den Touristen hoch im Kurs. „Helsinki, die schöne Tochter der Ostsee“ betitelt etwa der Reiseführerverlag Marco Polo die finnische Hauptstadt, die im Jahre 2015 mit 3,5 Millionen Übernachtungen ihren damaligen touristischen Rekord noch übertrumpfen konnte, Tagestouristen aus Tallinn nicht mitgerechnet.

Wer schon das Vergnügen hatte, Helsinki besuchen zu dürfen, weiß, dass ein deutlicher Vorteil der Stadt in ihren verhältnismäßig kurzen Wegen liegt. „Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten erreichen Sie bequem zu Fuß oder mit der Straßenbahn 3T – das heiß geliebte und gut gepflegte Kulturgut der Stadt.“ (Marco Polo) In den gemütlichen Straßenbahnwagons durch die Altstadt zu tuckern, einen Bus in die Vororte zu nehmen und mit der städtischen Fähre zur Festungsinsel Suomenlinna zu gelangen – dies sind angenehme und vertraute Perspektiven Helsinkis. Nur selten findet hingegen die U-Bahn ihren Weg auf das touristische Tagesprogramm. Das sollte sich ändern, denn auch eine unterirdische Tour in den orangenen Wagons der Helsinkier Metro besitzt einen nicht zu unterschätzenden Charme.

Read More

Während der EM mit dem Jeep durch Island