Tag - Greifswald

Geschichten aus dem Institut

Ein Interview mit Dr. Cornelia Krüger und Dr. Hartmut Mittelstädt

aufgezeichnet am 07.11.2017

Das Institut für Fennistik und Skandinavistik in der Hans-Fallada-Straße im Mai 2017; mit Festbeflaggung anlässlich des Festivals Nordischer Klang. Foto: Katharina Mieglich.

Das Institut für Fennistik und Skandinavistik in Greifswald feiert in diesem Jahr das 100. Jubiläum – Herzlichen Glückwunsch! Am. 4. Oktober 1918 unter der Aufsicht des preußischen Kulturministeriums gegründet, hat das Institut eine bewegte Geschichte hinter sich. Dies haben wir zum Anlass genommen und haben zwei der dienstältesten Mitarbeitenden zu ihren Erinnerungen und Geschichten aus dem Institut befragt: Dr. Cornelia Krüger, die jetzt seit kurzer Zeit in Rente ist und früher am Lehrstuhl für Neuere Skandinavische Literaturen tätig war sowie Dr. Hartmut Mittelstädt, der am Institut Isländisch unterrichtet.

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Viele kleine Schritte zur perfekten Übersetzung

Ein Workshop für Übersetzer*innen der Neuen Nordischen Novellen VI

Ein naheliegendes Berufsfeld für Studierende von Fremdsprachen ist das Übersetzen. Um in diesem Bereich Erfahrungen zu sammeln, bietet sich das studentische Projekt Neue Nordische Novellen, das in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal stattfindet, an. So übersetzen Studierende der baltischen, fennistischen, skandinavistischen und slawischen Philologien Kurzgeschichten aus ihrem Schwerpunktland und beschäftigen sich gleichzeitig mit der zeitgenössischen Literatur.

Freitagnachmittag versammeln sich rund zwanzig Studierende und Mitarbeitende in Raum 1 des Instituts für Fennistik und Skandinavistik. Claudia Nierste und Mareen Patzelt, die die Leitung des diesjährigen Übersetzungsprojekts übernommen haben, haben die teilnehmenden Übersetzer*innen zu einem Workshop und einer Fragerunde eingeladen. Es ist das dritte Treffen zur diesjährigen Ausgabe, aber das erste Arbeitstreffen, waren die beiden vorangegangenen doch ausschließlich zur Information und Planung. Read More

Autorentag mit Robert Zola Christensen und Kristian Himmelstrup

Dänische Autoren zu Besuch in Greifswald

Am 18.01.2018 lud das dänische Lektorat am Institut für Fennistik und Skandinavistik zu Gesprächen, Vorträgen und einer Lesung mit den beiden dänischen Autoren und Dänischlektoren Robert Zola Christensen und Kristian Himmelstrup ein. Der Tag begann mit einer Gesprächsrunde mit den beiden Autoren. Diese Gelegenheit zum Austausch mit Besuchern aus Dänemark nutzten auch einige der fortgeschrittenen Dänisch-Studierenden und schon bald entwickelte sich ein reges Gespräch, nicht nur über die dänische Sprache, sondern auch über kulturelle Unterschiede zwischen Dänemark, Deutschland, Amerika und Schweden. Wir von Baltic Cultures waren dabei und erfuhren viele spannende und oft auch überraschende Dinge, u. a. über die schwedische Höflichkeitskultur, das beherzte Fluchen im Dänischen, und dass es sich am besten über verbotene Dinge und Tabuthemen schreiben lässt.

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Unterwegs mit Liebe

1. Herzlich Willkommen zum Adventskalender von Baltic Cultures

Es tut sich etwas. Langsam, vielleicht nicht immer unmittelbar sichtbar, aber dennoch in Bewegung. Das Bekannte und Gewohnte zurücklassen, unterwegs, auf der Suche. Es ist der Dezembermonat, der schon immer etwas ganz Besonderes war, der diese Poetik und Sehnsucht in Menschen auslöst. Dezember, der uns auf die Suche nach Freuden für unsere Liebsten schickt. Die Vorweihnachtszeit, deren Lichter die Dunkelheit übertönen. Advent, der uns still werden lässt. Manchmal zumindest jenseits der Weihnachtshektik. Als überzeugte Verfechter dieser romantischen Weihnachtsidylle mit Glögg und Geschenken, Lichtern und Liebe, Schnee und „Stille Nacht“ haben auch wir uns auf den Weg gemacht, um jeden Tag bis Heiligabend einen Ort zum Stillwerden, Vorfreuen und Eintauchen in die wunderbare Weihnachtswelt des Ostseeraums zu schaffen.

Diese ganz besondere Dezemberstimmung möchten auch wir nutzen, um uns vorzustellen und den Baltic Cultures-Blog wieder zum festen Bestandteils des Alltags eines jeden Studierenden der Institute für Baltistik, Fennistik und Skandinavistik werden zu lassen. Es tut sich nämlich etwas. Langsam, vielleicht nicht immer unmittelbar sichtbar, aber dennoch in Bewegung. In letzter Zeit haben viele fleißige Hände und kreative Köpfe über das Baltic Cultures-Projekt nachgedacht, es entwickelt, ausgebessert und wiederbelebt. Wir sind eine Gruppe Philologie-Studierender der Universität Greifswald mit einer gemeinsamen großen Liebe, die uns motiviert und inspiriert. Mindestens die kommenden 23 Tage lang.

Denn Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und Weihnachten feiert man gemeinsam mit den Menschen, die man liebt. Aber die Vorweihnachtszeit dieses Jahres wollen wir uns mit dem versüßen, was wir lieben: die Länder und Kulturen des Ostseeraums.

Gemeinsam möchten wir uns auf den Weg machen. Das Bekannte und Gewohnte zurücklassen, unterwegs, auf der Suche. Mal ganz tief in den Norden, mal in unserer ganz vertrauten und unmittelbaren Umgebung. Wir möchten Neues lernen, Nostalgie wecken und uns dabei jeden Tag ein bisschen an Weihnachten annähern. Schließlich ist der Dezembermonat etwas ganz Besonderes. Und das wollen wir mit allen Sinnen selbst (er)leben.

Freut euch jeden Tag bis Heiligabend auf je einen neuen Beitrag zu Kulturellem in Form von Rezepten, Rezensionen und Reportagen über Menschen, Bräuche und – selvfølgelig – Weihnachten.
Und wir freuen uns auf euch!

 

Karen

Für die Redaktion von Baltic Cultures

Ehemalige erzählen…

Christian Mohrdieck

Für unsere Reihe „Ehemalige erzählen…“ haben wir dieses Mal Christian Mohrdieck getroffen, der zur Zeit in Greifswald seinen Master in Geschichte macht. Von 2012-2016 studierte er bereits in Greifswald und absolvierte seinen Bachelor in Geschichte und Skandinavistik. Wir waren neugierig, welche Erfahrungen er aus dem Studium mitnehmen konnte und haben mit ihm über seine Zeit in der Skandinavistik gesprochen.

 

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