Tag - Greifswald

Unterwegs mit Liebe

1. Herzlich Willkommen zum Adventskalender von Baltic Cultures

Es tut sich etwas. Langsam, vielleicht nicht immer unmittelbar sichtbar, aber dennoch in Bewegung. Das Bekannte und Gewohnte zurücklassen, unterwegs, auf der Suche. Es ist der Dezembermonat, der schon immer etwas ganz Besonderes war, der diese Poetik und Sehnsucht in Menschen auslöst. Dezember, der uns auf die Suche nach Freuden für unsere Liebsten schickt. Die Vorweihnachtszeit, deren Lichter die Dunkelheit übertönen. Advent, der uns still werden lässt. Manchmal zumindest jenseits der Weihnachtshektik. Als überzeugte Verfechter dieser romantischen Weihnachtsidylle mit Glögg und Geschenken, Lichtern und Liebe, Schnee und „Stille Nacht“ haben auch wir uns auf den Weg gemacht, um jeden Tag bis Heiligabend einen Ort zum Stillwerden, Vorfreuen und Eintauchen in die wunderbare Weihnachtswelt des Ostseeraums zu schaffen.

Diese ganz besondere Dezemberstimmung möchten auch wir nutzen, um uns vorzustellen und den Baltic Cultures-Blog wieder zum festen Bestandteils des Alltags eines jeden Studierenden der Institute für Baltistik, Fennistik und Skandinavistik werden zu lassen. Es tut sich nämlich etwas. Langsam, vielleicht nicht immer unmittelbar sichtbar, aber dennoch in Bewegung. In letzter Zeit haben viele fleißige Hände und kreative Köpfe über das Baltic Cultures-Projekt nachgedacht, es entwickelt, ausgebessert und wiederbelebt. Wir sind eine Gruppe Philologie-Studierender der Universität Greifswald mit einer gemeinsamen großen Liebe, die uns motiviert und inspiriert. Mindestens die kommenden 23 Tage lang.

Denn Weihnachten ist das Fest der Liebe. Und Weihnachten feiert man gemeinsam mit den Menschen, die man liebt. Aber die Vorweihnachtszeit dieses Jahres wollen wir uns mit dem versüßen, was wir lieben: die Länder und Kulturen des Ostseeraums.

Gemeinsam möchten wir uns auf den Weg machen. Das Bekannte und Gewohnte zurücklassen, unterwegs, auf der Suche. Mal ganz tief in den Norden, mal in unserer ganz vertrauten und unmittelbaren Umgebung. Wir möchten Neues lernen, Nostalgie wecken und uns dabei jeden Tag ein bisschen an Weihnachten annähern. Schließlich ist der Dezembermonat etwas ganz Besonderes. Und das wollen wir mit allen Sinnen selbst (er)leben.

Freut euch jeden Tag bis Heiligabend auf je einen neuen Beitrag zu Kulturellem in Form von Rezepten, Rezensionen und Reportagen über Menschen, Bräuche und – selvfølgelig – Weihnachten.
Und wir freuen uns auf euch!

 

Karen

Für die Redaktion von Baltic Cultures

Ehemalige erzählen…

Christian Mohrdieck

Für unsere Reihe „Ehemalige erzählen…“ haben wir dieses Mal Christian Mohrdieck getroffen, der zur Zeit in Greifswald seinen Master in Geschichte macht. Von 2012-2016 studierte er bereits in Greifswald und absolvierte seinen Bachelor in Geschichte und Skandinavistik. Wir waren neugierig, welche Erfahrungen er aus dem Studium mitnehmen konnte und haben mit ihm über seine Zeit in der Skandinavistik gesprochen.

 

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Sprachen und Meer

Studierende lieben Sommerabende, Grillen am Hafen und die bunten Gebäude der historischen Altstadt. Sie lieben das Meer und den Strand – beide nur einen Spaziergang, eine kleine Laufrunde oder eine gemütliche Ruderstrecke entfernt. Sie genießen das bunte kulturelle Leben, die Internationalität der Universitätsstadt und die Nähe zu Rügen und Usedom. Wo sonst kann man in einem Urlaubsparadies studieren?

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Für die Skandinavistik von Changhua nach Greifswald

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (EMAU)  ist  für ihre lange skandinavistische und fennistische Tradition bekannt. Dass dieser Ruf auch internationale Studenten anlockt, zeigt das Beispiel von Yang-Leng aus Taiwan. Im folgenden Gespräch erzählt sie davon, welche Unterschiede es zwischen den Universitäten in Deutschland und Taiwan gibt, welches Bild man in Taiwan von Skandinavien hat und wie ihr Weg sie von Changhua nach Greifswald geführt hat.

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Yang-Leng auf dem Mt. Esja in Reykjavík

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Kielitaito on rikkaus

in Zusammenarbeit mit Fennistikstudentin Mareen Patzelt

Da Finnland und Deutschland über die Ostsee hinweg Nachbarn sind, so betonte Botschafterin Koukku-Ronde, ist gegenseitiges Interesse für Sprache und Kultur sowohl für den kulturellen Austausch als auch für die wirtschaftlichen Verbindungen sehr wichtig. Eine große Erleichterung in ihrer Arbeit als Botschafterin sei es daher, zu wissen, dass in Greifswald junge Menschen in der finnischen Sprache, Literatur und Kultur ausgebildet werden.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Nordischen Klanges, welches von zahlreichen Mitarbeitern und Helfern in monatelanger Arbeit vorbereitet wurde, war am Freitag die Botschafterin Finnlands, Ihre Exzellenz Ritva Koukku-Ronde, in Greifswald zu Gast. Bevor sie am Abend das Festival offiziell für eröffnet erklärte, besuchte sie am Nachmittag das Institut für Fennistik und Skandinavistik. Dort konnte die höchste Diplomatin Finnlands in Deutschland im Gespräch mit Mitarbeitenden, Studierenden und Emerita Sirkka-Liisa Hahmo einen Überblick über die Forschungsarbeit und die Studien zur finnischen Sprache und Kultur in Greifswald gewinnen. Read More