Tag - Finnland

Helene Schjerfbeck als moderne Künstlerin.

Helene Schjerfbeck

Porträt 1890

„Ich mag Grau, das ist genau wie ich meist gemalt habe. Weiß, Grau, Schwarz und nun kürzlich habe ich versucht Farbe hinzuzufügen.“
Helene Schjerfbeck, Juli 1914

Im Jahre 1880 erhält die Finnin ein Stipendium in Paris für ein Studium an einer privaten Kunstschule. Staatliche Kunstschulen waren Frauen bis dahin nicht zugänglich. Schjerfbeck überzeugt mit Frauenbildern, Männerakten, zahlreichen Selbstporträts, auch mit ihrem Gemälde „Verwundeter Krieger im Schnee“ von 1880, obwohl historische Malerei zu der Zeit eine Männerdomäne darstellt. Ihr Malstil verändert sich während ihrer langen Schaffensperiode bis zu ihrem Tod im Jahre 1946, von einem realistischen zu einem expressionistischen.

Ihre Werke werden bis zum 11. Januar 2015 in der Frankfurter Schirn Kunsthalle zu sehen sein und Einleitendes sowie Bildmaterial wird hier präsentiert.

Am Ende ihrer Lebenszeit malt sich die Greisin in einer umfangreichen Serie von Bildern, die immer karger werden. Mund und Nase verrutschen, die Augenhöhlen werden größer und leerer. Eine stets moderne Künstlerin im natürlichen Wandel der Zeiten und Alter.

Kunst, Kultur& skandinavische Sprachen. Filme aus dem Norden!

Obwohl wir die Nordischen Filmtage in Lübeck bereits vor einigen Wochen besucht haben, wirken Geschichten, Filmtitel, Figurennamen und besondere Situationskomik der Retrospektivfilme unter dem Leitthema Komik weiter nach. Ein Erfahrungsbericht mit der Überschrift „Von Lachmuskeln& plattgesessenen Hintern. Die Nordischen Filmtage 2014 in Lübeck.“, wird nur allzu gut vorstellbar. Darüber hinaus liefern die Filmtage unzählige Hinweise auf weitere Spiel-, Dokumentar-, Stumm- oder Kurzfilme. Welche Filme interessieren? Mit welchem Film sollte man beginnen?

Ausufernder Filmkatalog der Filmtage Lübeck.

Ausufernder Filmkatalog der Filmtage Lübeck.

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Finnisch färbt ab

Repovesi Nationalpark in Finland (Quelle: Wikimedia Commons)

Repovesi Nationalpark in Finland (Quelle: Wikimedia Commons)

Nach dem Ursprung ihrer Finnlandbegeisterung befragt, antworten Finnlandfreunde egal welchen Alters immer wieder, Finnland habe sie schon nach einer ersten intensiven Begegnung nie wieder losgelassen. Oftmals heißt es dann metaphorisch, man sei vom „Finnlandvirus infiziert worden“. Dass eine Begegnung mit Finnland hartnäckige Spuren im Gemüt hinterlassen kann, ist also wohlbekannt. Wie sieht es aber mit der Sprache aus? Hinterlässt das angeblich so anders- artige Finnische Spuren in der Sprache deutscher Muttersprachler, wenn sie sich z.B. über Jahre hinweg in Finnland aufgehalten haben und partiell zweisprachig geworden sind? Read More

Frankfurt Book Fair 2014 Guest of Honour: Finland

Um die Ostsee!

Lasst euch nun von Antje, reich bebildert, von einer Reise um die Ostsee erzählen:

„Mit unserer Ostseeumrundung haben wir uns für eine lange und zehrende Prüfungszeit belohnt. Zeit, zum Pläneschmieden blieb uns keine, nur der Wunsch endlich loszufahren, zu sehen und zu entdecken wuchs. Wir wollten draußen sein – am Meer, im Wald, nicht länger hinter Bücher geklemmt in sonnenlosen Bibliotheken sitzen.

Bei Ystad

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