Tag - Anglistik

Immer wieder diese „Schundliteratur“…

Filme waren, sind und bleiben Produkte, die nicht nur uns und unsere Gefühle, unser Denken oder Handeln beeinflussen, sondern auch gut und gerne zum Streiten führen. Pulp Fiction ist jedem ein Begriff und jeder, der ihn gesehen hat, hat eine Meinung dazu. Nimmt man sich die Zeit und googlet etwas herum, stößt man auf unzählige Foren, in denen hitzige Diskussionen über den Inhalt von Marsellus Wallace‘ Koffer geführt werden. Der Inhalt wirft einen goldenen Schein auf denjenigen, der ihn öffnet. „Ganz eindeutig befinden sich dort drin Goldbarren.“ Das scheint aber eine viel zu einfache Lösung in der Welt der Filme zu sein. Co-Autor John Avery steht wohl selbst am deutlichsten gegen dieses Argument, wie in einem Interview mit Roger Ebert zu lesen ist:

Vincent Vega und Marsellus Wallace' Koffer

Vincent Vega und Marsellus Wallace‘ Koffer

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„Lord, what fools these mortals be!“

Helena liebt Demetrius, Demetrius liebt aber Hermia (Helenas beste Freundin), welche mit ihrem Geliebten Lysander durchbrennen will. Aus wessen Feder möge dieses verworrene Teenagerdrama sonst stammen, wenn nicht aus seiner: William Shakespeare. Meine erste persönliche Erfahrung mit A Midsummer Night’s Dream war vor ungefähr 10 Jahren, als ich (selbst noch keine Ahnung davon habend, wer dieser Shakespeare eigentlich sein soll, den alle Welt seit Jahrhunderten zitiert) im Wohnzimmer saß, mich von dem ernüchternden Nachmittagsprogramm privater Fernsehsender berieseln ließ und die Levi’s 501 Werbung mit einem Mal über den Bildschirm flackerte.

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Ideofiers in the commercial city: A discursive linguistic landscape analysis of hairdressers’ shop names in London, Stockholm and Berlin

Pure Barberism, The Best a Mo Can Get, Strå, Kamm in, Salon Kaiserschnitt, haarspree-Frisöre, there are different and very creative ways to name a hairdresser shop. In my Staatsexamensarbeit, I do not only look at commercial signs in general but particularly at a specific type of shop: the hairdresser shop. The purpose of my research is to deal with aspects of discursive competence in the commercial city. With a linguistic landscape sample route of different inner (and outer) city areas of London, Stockholm and Berlin, linguistic resources will be studied that shop owners employ to name their shops in the frequent urban marketplace service of hairdressing. I hypothesize that shop signage can be divided into direct versus indirect discourse modes that map the city as spatial and social marketplace. If codified lexemes are used as linguistic repertoire, a direct discursive mode is visible in shop names as identifiers. If the meaning of a shop name is depicted with an indirect discursive mode, e.g. lexical webs and semantic resources, shop names are used as ideofiers. In my research, I study whether the use of ideofiers vs. identifiers varies in the linguistic landscapes of London, Stockholm and Berlin. Furthermore, I look more closely at the different semantic and morphological strategies to name a hairdresser shop as ideofier.

(writer and photographer: Anna Mehrens)

Heute schon ge-mooc-t?

Manchmal ist die Uni nicht genug. Die wirklich interessanten Seminare werden für den eigenen Studiengang gar nicht erst angeboten, die Lehre ist gewöhnungsbedürftig, oder Thema und Seminar sind zwar perfekt – doch der Stundenplan macht einem einen dicken Strich durch die Rechnung. Für diese Fälle gibt es die so genannten MOOCs (Massive open online courses). graduate-150374_1280

Das sind Online-Seminare, die auf vielfältige Art und Weise Wissen vermitteln, und das durchaus auf universitärem Niveau. Je nach Kurs gibt es aufgezeichnete Vorlesungen, Seminartexte, Visualisierungen, Übungen usw. Oftmals gibt es die Möglichkeit, gegen eine Gebühr und mit Identitätsprüfung persönliche Zertifikate oder manchmal sogar Credit Points zu erwerben. Der wöchentliche Aufwand ist unterschiedlich – das kann eine Stunde sein, es gibt aber auch Kurse, die locker 8-10 Stunden in Anspruch nehmen! Read More

From Great Britain to Greifswald

Unser Austauschstudent Steven hat sich bereit erklärt, seine Erfahrungen über seinen Baltic Exchange mit uns zu teilen. Was ihm anfangs Sorge bereitet hat und wie es ihm in Greifswald gefallen hat, lest ihr hier:

„I attended Greifswald University in the Mecklenburg Vorpommern region of Germany, where I spent four and a half months studying in the Anglistik and Amerikanistik department. I was taking part in the Erasmus scheme, which gave me the added bonus that whatever modules I undertook here would also count for my degree back home. Not only did I enjoy studying abroad, a huge part of my literature course is to see things from another perspective, so moving to another country and studying there is hugely beneficial in this regard. Some aspects of learning at my host university were similar to what I was used to, while some things were different; I tried to take the best points of each to create a healthy mix that could be used to further enhance my studies. Read More