Tag - Amerikanistik

Immer wieder diese „Schundliteratur“…

Filme waren, sind und bleiben Produkte, die nicht nur uns und unsere Gefühle, unser Denken oder Handeln beeinflussen, sondern auch gut und gerne zum Streiten führen. Pulp Fiction ist jedem ein Begriff und jeder, der ihn gesehen hat, hat eine Meinung dazu. Nimmt man sich die Zeit und googlet etwas herum, stößt man auf unzählige Foren, in denen hitzige Diskussionen über den Inhalt von Marsellus Wallace‘ Koffer geführt werden. Der Inhalt wirft einen goldenen Schein auf denjenigen, der ihn öffnet. „Ganz eindeutig befinden sich dort drin Goldbarren.“ Das scheint aber eine viel zu einfache Lösung in der Welt der Filme zu sein. Co-Autor John Avery steht wohl selbst am deutlichsten gegen dieses Argument, wie in einem Interview mit Roger Ebert zu lesen ist:

Vincent Vega und Marsellus Wallace' Koffer

Vincent Vega und Marsellus Wallace‘ Koffer

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„Lord, what fools these mortals be!“

Helena liebt Demetrius, Demetrius liebt aber Hermia (Helenas beste Freundin), welche mit ihrem Geliebten Lysander durchbrennen will. Aus wessen Feder möge dieses verworrene Teenagerdrama sonst stammen, wenn nicht aus seiner: William Shakespeare. Meine erste persönliche Erfahrung mit A Midsummer Night’s Dream war vor ungefähr 10 Jahren, als ich (selbst noch keine Ahnung davon habend, wer dieser Shakespeare eigentlich sein soll, den alle Welt seit Jahrhunderten zitiert) im Wohnzimmer saß, mich von dem ernüchternden Nachmittagsprogramm privater Fernsehsender berieseln ließ und die Levi’s 501 Werbung mit einem Mal über den Bildschirm flackerte.

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Nothing to Regret

In einem Artikel der Zeit Online (Original-Artikel findet ihr hier) schreiben verschiedene Autoren über ihre (verpassten) Erlebnisse während ihres Studentenlebens. In einigen Beiträgen erkenne ich mich selbst als Philologiestudent wieder, teilweise bauen sie mich richtig auf, in meinen letzten Semestern noch etwas zu ändern. Euch geht es vielleicht ebenso, weshalb ich euch einige Abschnitte nicht vorenthalten möchte:

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From Great Britain to Greifswald

Unser Austauschstudent Steven hat sich bereit erklärt, seine Erfahrungen über seinen Baltic Exchange mit uns zu teilen. Was ihm anfangs Sorge bereitet hat und wie es ihm in Greifswald gefallen hat, lest ihr hier:

„I attended Greifswald University in the Mecklenburg Vorpommern region of Germany, where I spent four and a half months studying in the Anglistik and Amerikanistik department. I was taking part in the Erasmus scheme, which gave me the added bonus that whatever modules I undertook here would also count for my degree back home. Not only did I enjoy studying abroad, a huge part of my literature course is to see things from another perspective, so moving to another country and studying there is hugely beneficial in this regard. Some aspects of learning at my host university were similar to what I was used to, while some things were different; I tried to take the best points of each to create a healthy mix that could be used to further enhance my studies. Read More

Fernweh nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Bill Bryson

Quelle: Goldmann Verlag

Ob in der englischen Sprachwissenschaft oder Literatur, irgendwo ist der Name „Bill Bryson“ einem ein Begriff. Ein Autor, der jedem noch so trockenem Thema Leben einhaucht, auf eine Art und Weise, die ein Laie kaum in Worte fassen kann. Sein scheinbar zeitloser Reisebericht „Straßen der Erinnerung“ weckt in einem nicht nur das Fernweh, sondern stillt es auch zugleich. Wie? Überzeugt euch selbst. Der Verlag hat hier für interessierte Leser eine Leseprobe zur Verfügung gestellt.