Stephen King vs. Edgar Allan Poe

Schon seit Jahren veröffentlichen die zwei Comedians Peter Shukoff und Lloyd Ahlquist Rap Battles von zwei Figuren aus der Geschichte, ob nun real oder fiktiv. Diese Reihe nennen sie Epic Rap Battles of History. Wer gegeneinander antritt, entscheidet ihr. Ganz im Sinne der Sartire traten bereits Bill Gates und Steve Jobs oder Barack Obama und Mitt Romney gegeneinander an. Diesen Monat wurden die Schriftsteller Edgar Allan Poe und Stephen King gemeinsam in den Ring geschickt. Das Video wollen wir euch nicht vorenthalten – enjoy:

Das typisch finnische Märchen

1155__suomen_kansan3649Schöne, alte Märchenbücher, wahre Märchenschätze: Nach wie vor entführen sie Kinder wie Erwachse in eine Phantasiewelt, in der alles möglich scheint. Unverändert bieten sie Stoff zum Lachen und zum Weinen, lassen den Leser mit dem in eine missliche Lage geratenen Helden sympathisieren, unterhalten mit romantischen Liebesgeschichten, span-nenden Abenteuerreisen oder wunder-samen Begebenheiten. Jedoch dienen Märchen nicht der bloßen Unterhaltung. Der Märchenschatz ist ein wichtiger Teil des Kulturerbes eines jeden Landes, er spiegelt seine Geschichte und Kultur wieder. Auch in Finnland sind die Volksmärchen neben dem Kalevala untrennbar mit dem Begriff des Nationalen verbunden. Aber was ist ein typisch finnisches Märchen und was wird als typisch finnisches Märchen in Finnland selbst und z.B. in Deutschland angesehen?

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Spuren aus Europa in den USA

Dass der erste Entdecker Amerikas nicht Columbus war, ist den meisten schon bekannt. Tatsächlich stammen die ersten Aufzeichnungen von Leif Erikson, einem Isländer, der damals Vinland an der amerikanischen Ostküste im 11. Jahrhundert auf seinen Reisen entdeckte. Entweder dadurch oder aber durch Handel gelangte eine norwegische Münze aus der Regierungszeit unter König Olaf Kyrre in den amerikanischen Bundesstaat Maine, wo sie 1957 gefunden wurde.

Weniger antik ist die dänische Windmühle aus Norre Snede (Dänemark), die 1976 nach Elk Horn, Iowa, umgesetzt wurde. Die Bewohner dieser Stadt sind zu einem großen Teil ursprünglich aus Dänemark und wollten das zweihundertjährige Bestehen der Vereinigten Staaten offenbar anders feiern als alle anderen. Für die Bewohner Dänemarks war es ein weniger freudiges Ereignis. Kurz danach wurde ein Gesetz verabschiedet, das den Export von Windmühlen verbot.

Auch das einst schnellste Passagierschiff findet man in den USA: Die Queen Mary an der Küste von Long Beach, einem Stadtteil von Los Angeles. In den 1930ern/40ern war sie das schnellste Linienschiff auf dem Atlantik. Nach ihrer 1000. Atlantiküberquerung ging sie „in Rente“ vor Long Beach, wo sie heute hauptsächlich als Restaurant, Hotel und Museum fungiert (…außerdem soll es auf dem Schiff spuken).

Wer noch mehr über das Thema lesen will, findet diese und auch andere Berichte über euröpäische Artefakte in diesem CNN-Artikel.

RMS Queen Mary Long Beach January 2011 view

Die Queen Mary in Long Beach Quelle: Wikipedia

Die Kategorie „Bandname“ – die große Unbekannte innerhalb der Namenforschung

Ergebisse der Bachelor-Arbeit Von Aalto ˈWelleˈ bis Öiset Kulkijat ˈNächtliche Wandererˈ– Eine korpusgestütze linguistische Analyse finnischer Bandnamen von Sabrina L.V. Scholz 

Finnische BandnamenTrotzdem Musik allgegenwärtig und als kulturelles Phänomen weltweit bedeutsam ist, kommt der Beschäftigung mit Bandnamen in der Forschung erstaunlicherweise kaum Beachtung zu. Dabei finden immer neue Namens-schöpfungen Eingang in den Bandnamenkanon und vermögen dabei äußerst verschiedenartige Formen annehmen. Für meine Bachelor-Arbeit an der Universität Greifswald haben mich eben jene Formen interessiert. Qualitativ wie quantitativ galt es mithilfe der Internetdatenbank Suuri Suomalainen Bändirekisteri neben der Frage nach typischen Quellsprachen finnischer Bandnamen auch zu klären, wie bei der Bandnamenschöpfung generell mit Sprache umgegangen wird. Wird mit ihr gespielt, wird sie modifiziert oder finden sich überwiegend gängige Begriffe wieder? Lässt sich feststellen, ob kurze und somit leichter einprägsame Namen dominieren oder aber ein Hang zu ausschweifenden, mehrteiligen Namen deutlich wird? Warum dies von Belang ist, liegt in der Vielzahl an Funktionen begründet, die ein Bandname zu erfüllen hat. Denn über die generelle Identifikation einer bestimmten Gruppe und deren Abgrenzung zu den übrigen Akteuren auf dem Markt hinaus werden die Namen markenähnlich verwendet: CDs, Konzerte, Merchandise-Artikel, überall taucht der Name zu Verkaufszwecken auf. Daher sollte er ansprechend und eingängig sein. Ist er zudem kurz und prägnant und folgt der konventionellen Schreibweise, so kommt dies neben der Erinnerbarkeit auch seiner Verwendbarkeit in schriftlichem, mündlichem sowie audiovisuellem Kontext zugute. Komplexere Namen dagegen, die womöglich zudem ungewöhnlichen Sprachmustern folgen und aufgrund ihres Erklärungsbedarfs Schwierigkeiten bei der Aussprache oder dem Verständnis verursachen, setzen sich weniger leicht im Gedächtnis fest. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass die jene Namen in Kommunikationssituationen vermieden werden, um sie nicht fehlerhaft wiederzugeben. Letzten Endes wäre also ein kurzer, wohlklingender, graphisch attraktiv in Szene setzbarer Name ideal, der vielleicht sogar etwas über die Musik verrät und mit dem sich der potentielle Hörer gern identifiziert.

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Fernweh nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten

Bill Bryson

Quelle: Goldmann Verlag

Ob in der englischen Sprachwissenschaft oder Literatur, irgendwo ist der Name „Bill Bryson“ einem ein Begriff. Ein Autor, der jedem noch so trockenem Thema Leben einhaucht, auf eine Art und Weise, die ein Laie kaum in Worte fassen kann. Sein scheinbar zeitloser Reisebericht „Straßen der Erinnerung“ weckt in einem nicht nur das Fernweh, sondern stillt es auch zugleich. Wie? Überzeugt euch selbst. Der Verlag hat hier für interessierte Leser eine Leseprobe zur Verfügung gestellt.