Nachrichten aus dem Baltikum

Wer sich für die drei baltischen Länder interessiert, gilt in Deutschland als Exot. Besonders schwer hat es, wer nicht nur seinen Sommerurlaub hinter Tallinns mittelalterlichen Stadtmauern oder an den Stränden der Kurischen Nehrung verbringen, sondern auch von Deutschland aus regelmäßig Neues aus dem Nordosten Europas erfahren möchte.

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Saknad. Von Karin Alvtegen. Eine Buchpräsentation.

Bevor das Semester zu Ende geht, will ich auf ein Buch aus unserem schwedischen Literaturseminar aufmerksam machen. Es gibt eine deutsche Übersetzung, die den Titel „Die Flüchtige“ trägt und dennoch ist allen Skandinavisch Lesenden die schwedische Version ans Herz gelegt. Sie liest sich sehr gut! Ein Krimi von Karin Alvtegen.

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Ein Auslandsaufenthalt in der Kulturhauptstadt 2014

Ein Bericht von Tjorven aus dem Bachelorstudiengang Skandinavistik in Greifswald über ihr Auslandssemester in Schweden:

Meine Vorbereitungen zu meinem Auslandssemester begannen genau ein Jahr vor meinem geplanten Aufenthalt. Da ich mir schon lange im Voraus darüber im Klaren war, in welchem Land und an welcher Uni ich das Auslandssemester verbringen wollte, war der Aufwand für mich nicht mehr so groß. Zunächst musste ich einen der wenigen Plätze an meiner Wunschhochschule zugeteilt bekommen. Nach der Bewerbung begann die Wartezeit, bis der Bescheid über meine Nominierung kam. Erst danach konnte ich die gewünschten Kurse wählen, ein Zimmer im Studentenwohnheim beantragen und mich um die Anreise kümmern.
Ich reiste mit dem Zug von Lübeck, dort wohnen meine Eltern, mit einer Übernachtung in Stockholm, da es mit meinen Gepäckmassen preiswerter als fliegen war, nach Umeå.

auf dem Weg nach Umea

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Flash Fiction

“A short story must have a single mood and every sentence must build towards it.”

Dieses Zitat stammt von Edgar Allan Poe, dem Meister der „short stories“. Er bringt auf den Punkt, was die Kunst der Kurzgeschichte ist – jeder einzelne Satz muss so auf den anderen aufbauen, dass er die Intention der Geschichte unterstützt.  Im Vergleich zum Roman muss mehr Bedeutung in weniger Wörter gelegt werden.

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Quelle: https://www.writersandartists.co.uk/assets/users/admin_1/admin_1-asset-50293264873f2.jpg

Aber wusstet ihr, dass es noch eine komprimiertere Variante von Kurzgeschichten gibt? Sogenannte „short short stories“, auch als „flash fiction“ bezeichnet. Der Vergleich dieser Geschichten mit einem Blitz (engl: flash) ist durchaus zutreffend. Durch die geringe Anzahl von maximal 2000 Wörtern, tauchen die Geschichte nur kurz wie ein Blitz vor unseren Augen auf, bleiben uns aber durch ihren fesselnden Inhalt noch eine Weile im Gedächtnis.
Eine Form der „Flash Fiction“ sind die „smokelong stories“. Diese verdanken ihren Namen der Annahme, dass sich die Geschichten schneller lesen lassen, als es Zeit braucht eine Zigarette zu rauchen.
Eine „smokelong“ Geschichte möchte ich euch hier vorstellen. Da ich euch jedoch nicht zum Rauchen animieren möchte, hier ein Gegenvorschlag zum Zigarettentest:
Wetten, dass ihr es schafft diese Geschichte durchzulesen, bevor ihr einen Apfel aufgegessen habt? 🙂
Weitere Geschichten findet ihr unter: http://www.smokelong.com/archives.asp

Enjoy!