Schlemmen in historischen Gemäuern

21. Über der Erde – Kulinarisches und historisches Highlight in Stockholm

Es ist ein Mittag im Herbst 2015. Touristen schieben sich neben Chefköchen und Stockholmer Bürgern durch die Gänge vorbei an den vielfältigen Ständen mit ihren antiken Holzfassaden. In der Luft liegt ein Konglomerat verschiedener Gerüche. Gebratenes Fleisch, geräucherter Fisch, Käse, Tee, Kaffee, Zitrusfrüchte und Backwaren, die frisch aus dem Ofen kommen und ihren Weg direkt in die Auslage zum Verkauf finden.

Nachdem es an den vergangenen beiden Donnerstagen unter die Erde ging und ihr mit auf die Reise durch die künstlerisch und architektonisch auf besondere Weise gestalteten Metro-Stationen St. Petersburgs, Moskaus und Helsinkis genommen wurdet, bleiben wir heute über der Erde und machen einen Abstecher in die Stockholmer Saluhall (Markthalle).

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(K)eine nadelige Angelegenheit

20. Kultur

Die estnische Kleinstadt Rakvere ist in der Region vor Allem für seine mittelalterliche Ordensburg, die örtlichen Fleischkombinate und diversen Spa-Anlagen bekannt. Seit 2013 schaffte das 15.000-Einwohner-Städtchen jedoch den unverhofften Sprung in die weltweiten Medien. Die FAZ, die Huffington Post und sogar die New York Times berichteten nun über den kleinen, verschlafen wirkenden Ort im Nordosten Estlands.

Im Stadtrat Rakveres brodelt es seitdem. Stein des Anstoßes sind jedoch weder die langwierigen Haushaltsdebatten noch das Festheart-Filmfestival, das konservative Abgeordnete zu verhindern versuchten. Das Politikum: der Weihnachtsbaum auf dem Hauptplatz der Kleinstadt.

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Sprachwissenschaftlerin Laura Zieseler

18.  Die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik stellen sich vor

Laura Zieseler, Foto: Dr. Mikko Bentlin

In unserem 18. Türchen verrät uns Laura Zieseler vom Lehrstuhl für Skandinavistische Sprachwissenschaft, wie sie zur Skandinavistik gekommen ist, was sie an Norwegen so liebt und woran sie gerade forscht.

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Schnee, Schnee, Schnee

17. Kunst und Klänge: 9 Oden an und über Schnee

„… auf allen zentralen Straßen der Hauptstadt des Nordens. Und jetzt zum Wetter: Morgen, am 31. Dezember erwarten wir +4 Grad in Sankt Petersburg, Niederschlag wird nicht erwartet.“
Eine Neujahrsfeier ohne Schnee? In Petersburg? Unmöglich! Dem russischen Kalender nach gilt der Jahreswechsel traditionell als wichtigstes Familienfest. Groß und Klein kommt zusammen, ein Festessen wird bereitet, Väterchen Frost verteilt die Geschenke und läutet das neue Jahr ein. Umso verständlicher scheint es, dass ein schneeloser Silvesterabend sich im Venedig des Nordens nicht allzu großer Beliebtheit erfreut. So muss es Dimitri, Frontmann der VIA Proletarskoje Tango, demnach selbst in die Hand nehmen und all seine Kumpanen zusammentrommeln um den Schnee für die Neujahrsnacht zu besingen.

VIA Proletarskoje Tango ist ein junges Musikprojekt aus Sankt Petersburg. Der Name der Band lässt sich als „VIA Proletarischer Tango“ übersetzen. Die Abkürzung VIA steht für „Vokal-Instrumentales Ensemble“, eine gängige Bezeichnung für die in der Sowjetunion anerkannten Popgruppen. Die Band selbst beschreibt ihren Musikstil auf ihrer Internetseite ausgesprochen humorvoll: „VIA Proletarskoje Tango ist ein positives und sonniges Retro-Orchester voller Lackaffen, das leichte Coverversionen der sowjetischer Hits in Begleitung von Bläsern und Balalaika aufführt“ Read More