Geschichten aus dem Institut – nach dem Umzug

Heute haben wir Carola Biederstaedt getroffen, die als Sekretärin des Instituts für Fennistik und Skandinavistik den Umzug in die neuen Räume am Ernst-Lohmeyer-Platz begleitet hat. Während des Umzugs aus der alten Institutsvilla in der Hans-Fallada-Straße 20 in das neue Gebäude war das Sekretariat die zentrale Schnittstelle und das stellte selbst eine so erfahrene Sekretärin wie Carola Biederstaedt vor besondere Herausforderungen. Frau Biederstaedt, selbst eine „originale Greifswalderin“, machte ihre Ausbildung Mitte der 80er Jahre im alten Kernkraftwerk in Lubmin und ist seit 1996 am Institut für Fennistik und Skandinavistik tätig.

Baltic Cultures: Frau Biederstaedt, was hat sich mit dem Umzug für Sie geändert?

Carola Biederstaedt: Hier in den neuen Räumen arbeitet es sich ganz anders. Es ist einfach ein anderer Arbeitsrhythmus als in der alten Villa. Jeder hat jetzt ein eigenes Büro, was sehr toll ist! Aber so sind wir alle auch etwas weiter auseinander. Man sieht sich kaum noch und ich kann deshalb nicht mehr so leicht Auskunft darüber geben, ob jemand gerade im Haus ist oder nicht. Aber die Räume sind wirklich sehr schön geworden, obwohl ich natürlich etwas traurig bin, dass wir die alte Villa verlassen mussten.

Baltic Cultures: Was vermissen Sie am alten Institutsgebäude am meisten?

Carola Biederstaedt: Ein bisschen vermisse ich den morgendlichen Trubel an den Postfächern, wenn die KollegInnen hereinkamen, um kurz Hallo zu sagen. Und bevor ich überhaupt mit der Arbeit anfing, habe ich jeden Tag einen Rundgang durch das Haus gemacht und zuallererst die Seminarräume aufgeschlossen – das musste sein. Schon durch dieses morgendliche Ritual ist mir das alte Haus sehr ans Herz gewachsen. Doch die neuen Räume sind auch wirklich toll geworden!

Baltic Cultures: Was gefällt Ihnen an den neuen Räumen denn am besten?

Carola Biederstaedt: Mein erster Eindruck, als ich das erste Mal hierher kam, dachte ich „Wow, wie groß!“. Das alte Haus war ja nicht so weitläufig. Auch dass es jetzt eine schöne Teeküche gibt und der Raum für das Sekretariat jetzt größer ist, gefällt mir super. Wie gesagt hat jetzt auch jeder ein eigenes Büro, das Arbeiten ist hier also ganz anders. Am besten gefällt mir jedoch, dass ich hier auch Leute aus den anderen Instituten treffe – das ist echt interessant!

Baltic Cultures: Was waren die größten Herausforderungen beim Umzug?

Carola Biederstaedt: Das fing ja schon in der alten Villa an, mit der Lieferung der Umzugskartons. Das ging immer hin und her mit Terminverschiebungen und Absagen, aber dann hat es doch geklappt und es ging nach und nach ans Packen. Die größte Herausforderung kam aber erst, sobald unsere Computer im neuen Gebäude angeschlossen waren, denn damit begann die Verwaltung und Organisation des Umzugs. Von neuen Telefonen, dem Auspacken, der Ausgabe von Klausuren über Möbel bis hin zur Schlüsselausgabe – das waren zwar alles Kleinigkeiten, doch das summierte sich schnell auf und es staute sich viel Arbeit an. Das war eine spannende Zeit, aber jetzt ist es toll und ich freue mich sehr über die neuen Räume. Wenn man dann die erste kleine Feier abhalten kann, so wie das Institutsjubiläum und Tag der offenen Tür am 20.10., macht es das alles wieder wett.

Vielen herzlichen Dank für das Gespräch!

 

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Katharina

Katharina

Hat Skandinavien und besonders die Insel Bornholm in ihr Herz geschlossen. Liebt Literatur, Kunst(-handwerk) und Design aus Skandinavien und ist immer offen für Neues. Kann das Forschen auch nach dem Masterstudium nicht lassen und promoviert jetzt zu skandinavischer Literatur.