Die Kurische Nehrung beim Nordischen Klang

Ein schmaler Streifen Land trennt die Ostsee vom Kurischen Haff – die Kurische Nehrung. Auf russischem und litauischem Territorium gelegen, ist sie ein Ort faszinierender Natur, der schon Künstler wie Thomas Mann und Max Pechstein angelockt hat. Wilhelm von Humboldt schrieb seinerzeit: „Die kurische Nehrung ist so merkwürdig, daß man sie eigentlich ebenso gut als in Spanien und Italien gesehen haben muß, wenn einem  nicht ein wunderschönes Bild in der Seele fehlen soll.“

Das Pommersche Landesmuseum in Greifswald zeigt im Rahmen des Nordischen Klanges am Dienstag, den 28. April, um 21 Uhr den Dokumentarfilm „Kurische Nehrung“ von Volker Koepp. Koepp interessiert das Zusammenspiel von Mensch, Natur und Geschichte. In seinem Film lässt er vor der Kulisse aus Wald, Meer und Dünen Geschichte anhand der persönlichen Geschichten der Nehrungsbewohner erfahrbar werden.

Wer Pechsteins Gemälde bewundern möchte, dem sei ans Herz gelegt, vor dem Film die Ausstellung Zwei Männer – ein Meer zu besuchen. Die Ausstellung ist geöffnet bis zum 28. Junizweimännereinmeer

 Und zum Schluss noch ein Vorgeschmack auf die Nehrung:

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Andreas

Andreas

Kein Freund von Entscheidungen, aber ein Freund Nord- und Osteuropas. Ich pendle zwischen Finnland, Deutschland und dem Baltikum hin- und her, bade gerne in Seen, gehe wandern und arbeite im Garten. Einen MP3-Player brauche ich dabei nicht, denn die Musik ist stets an meiner Seite. Besonders angetan hat es mir die slawische Folklore.