Category - Studierendenleben

Für die Skandinavistik von Changhua nach Greifswald

Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (EMAU)  ist  für ihre lange skandinavistische und fennistische Tradition bekannt. Dass dieser Ruf auch internationale Studenten anlockt, zeigt das Beispiel von Yang-Leng aus Taiwan. Im folgenden Gespräch erzählt sie davon, welche Unterschiede es zwischen den Universitäten in Deutschland und Taiwan gibt, welches Bild man in Taiwan von Skandinavien hat und wie ihr Weg sie von Changhua nach Greifswald geführt hat.

Yang1

Yang-Leng auf dem Mt. Esja in Reykjavík

  Read More

Klangtrunken

nk

Sobald das Nordische Klang Festival seine Pforten öffnet, hat der Frühlingsalltag in Greifswald zusätzlich strahlende Gesichter gewonnen. Gerade noch verzaubert von der Stimme Ulla Pihls aus Dänemark, die zusammen und unterstützt durch ein Streicherensemble und die Instrumentalistin Line Felding, das Klavier in der warmrot ausgeleuchteten Aula der Universität bespielte, bleibt man, einige Stunden rückblickend, beeindruckt von eindringlichen Post-Rock Klängen der isländischen Band Róa, die in der Annenkapelle der Marienkirche an der Orgel über den Köpfen der ZuschauerInnen spielten und als Band an die Kirchenwand projeziiert, im doppelten Gesamten zu erleben waren. Und als ob es gestern gewesen sei, und so ist es in der Tat, wünscht man sich erneut die drei charmanten, norwegischen Virtuosen von Gammalgrass ins Haus, um Gammaldans auf Tisch und Stühlen zu tanzen.

Obwohl das Festival erst beginnt, sind Körper und Geist bereits hin- und hergerissen von neuen musikalischen und künstlerischen Begegnungen! Auch in der nächsten Woche lassen wir uns weitertragen, bei bildvollen, redevollen und klangvollen Veranstaltungen. Hier lässt sich das Programm des Nordischen Klangs einsehen, das neben wundervollen Konzerten auch Wissenschaftskolloquien, Theater, Lesungen und Kunstausstellungen zum Thema und zur Kultur Nordeuropas bietet! Viel Spaß bei einem tollen Festival!

 

Sprachkunst & Wörterzauber! Berufung: Literatur & Sprache.

Rumpelwichtel_Jean_Pint Ein Philologiestudium als brotlose Kunst? Bekommt man mit einem geisteswissenschaftlichen Abschluss überhaupt einen Job?

Wenn man Kulturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Literatur studiert, fennistische Sprachwissenschaft oder intercultural linguistics weiß man manchmal selbst noch nicht, wo man mal hinwill und die Anderen wissen es ganz sicher auch nicht. Unsereins lernt ersteinmal aus Leidenschaft und Interesse! Für uns gibt es kein einheitliches Berufsbild. Die Tätigkeitsfelder reichen in alle Bereiche des Lebens hinein, vom Verlagswesen über die Theaterpädagogik bis hin zur Beschäftigung als KulturreferentIn! Während des Studiums erwirbt man einen großen Kenntnisschatz, der über Praktika, Auslandsaufenthalte und Eigeninitiative vertieft wird. Man bekommt eine Idee von spannenden Berufsmöglichkeiten, schafft sich Netzwerke und Arbeits- und Auslandskontakte. Früh genug in die berufliche Praxis zu schnuppern ist unabdingbar und bringt Orientierung und Sicherheit. AbsolventInnen haben die Qual der Wahl und können sich selbstbewusst nach dem Studium als breit ausgebildete Generalisten auf eine Reihe von Stellenausschreibungen bewerben. Dabei gehören insbesondere Fremdsprachenkenntnisse, Organisationstalent, Kreativität und ein breites Allgemeinwissen für viele Arbeitgeber zu gern gesehenen Fähigkeiten. Was wäre da mehr prädestiniert als ein gründliches Sprach- und Literaturstudium! Hier ist man es gewöhnt, aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu denken und sich interdisziplinär in neue Themen einzuarbeiten.

Read More