Category - Studierendenleben

Dänischlektor Jens Rasmussen

Jens Rasmussen Foto: Ewa Niewiarowska-Rasmussen 2016

Die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik Greifswald stellen sich vor

In unserer Reihe über die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik stellen wir heute Jens Rasmussen vor, der als Lektor für Dänisch am Institut tätig ist.

Geboren und aufgewachsen in der Nähe von Kopenhagen, zog er später nach Århus, um dort Mathematik und Physik an der dortigen Universität zu studieren. Nach ein paar Jahren als Gymnasiallehrer orientierte er sich nochmal um und begann 1990 Polnisch und Russisch zu studieren. 1994 zog er nach Polen, um seine Masterarbeit zu schreiben und wurde gleichzeitig als Assistent am Institut Skandynawistyki in Poznan angestellt, wo er später auch das dänische Lektorat übernahm. Seit 2003 unterrichtet er Dänisch in Greifswald und erzählt hier von seinen Erfahrungen.

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Tanzen gegen die Einsamkeit

Färöischer Kettentanz im Institut für Fennistik und Skandinavistik (15.06.2018)

Links, links, rechts. Mehr als diese drei Schritte sind es nicht und doch haben wir schnell gemerkt, dass es gar nicht so einfach ist den Refrain der färöischen Ballade „Regin smiður“ mitzusingen und gleichzeitig den richtigen Fuß in die entsprechende Richtung zu setzen.

Dr. Andrea Susanne Opielka ©Baltic Cultures

Dr. Andrea Susanne Opielka hat den traditionellen Färöischen Kettentanz studiert. In original färöischer Tracht brachte sie Studierenden des Institutes für Fennistik und Skandinavistik seinen Ursprung und die lange Tradition im Rahmen eines Gastvortrages näher – und hinterher durften wir uns in einer anschließenden Tanzstunde selber daran versuchen.

Der Tanzschritt ist sehr einfach und wird immer wieder wiederholt. Dabei fasst man sich an den Händen und bildet eine lange Kette. Das besondere hierbei ist, dass die Tanzenden keinen regelmäßigen Kreis bilden, wie man es von ähnlichen Tanzformen aus Frankreich oder Norddeutschland kennt, sondern seinem linken Nachbarn in engen Reihen durch den Raum folgt – dafür darf dieser natürlich nicht zu groß sein, denn die Nähe zu den anderen Tanzenden ist ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Miteinanders. Instrumentalbegleitung gibt es keine, nur den Tanz, die Melodie und den gesungenen Balladentext.

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Schwedischlektorin Anna-Lena Jansåker

Anna-Lena Jansåker

Die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik in Greifswald stellen sich vor

In unserer Vorstellungsreihe über die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik stellen wir heute die Schwedischlektorin Anna-Lena Jansåker vor, die von ihrer Liebe zur deutschen und schwedischen Sprache berichtet und uns Einblicke in das schwedische Midsommarfest gibt. Read More

Aller Anfang ist charmant!

Gedanken zum Nordischen Klang, Teil 1

Sascha teilt die Fotos aus. „Das Bild dort passt mit den Bildern von den Lofoten zusammen.“  Er legt das Foto in den frisch geöffneten Rahmen, verweilt eine Weile zwischen zwei Bildern, die das Nordlicht – aufgenommen in Björklinge (30 Km nördlich von Uppsala) – zeigen und legt die beiden dann zusammen mit einem Dritten, das an derselben Wand hängen soll, in einer Reihe auf den Tisch. „Welches würdest du rauslassen?“

„Das mit dem Feld, das Licht wirkt auf dem anderen besser.“ antwortet Inken, eine Studentin der Fennistik, die Sascha beim Aufbau hilft.

„Na gut, dann ist es entschieden!“

Zusammen bereiten sie die Ausstellung „The Nordic Night Sky“ in der Stadtbibliothek vor, in der Sascha Zachhubers Fotografien vom Licht des Nordens –  vibrierend, sanft und Fernweh erweckend – gezeigt werden. Von ganz oben, dem Bereich der Sachliteratur, über die Belletristik im 1. Obergeschoss bis zum Foyer kann einem beim Betrachten der Fotos eine Frage aufkommen: Warum nicht eine Reise ganz in den Norden? Oder einfacher formuliert: Gibt es Möglichkeiten, dem Nordlicht noch näher zu kommen? Read More

Neue Nordische Novellen VI – Im großen Kreis

Von Mareen Patzelt und Claudia Nierste

Die Neuen Nordischen Novellen kurz erklärt? Ganz einfach: 31 – 308 – 41 – 23 – 11 – 11!

31 Studierende des Instituts für Fennistik und Skandinavistik und des Instituts für Slawistik und Baltistik haben in den letzten 308 Tagen gemeinsam an einer Anthologie von Kurzgeschichten aus Nord- und Osteuropa gearbeitet, die insgesamt 41 Kurzgeschichten von 23 Autoren in deutscher Erstübersetzung enthält. Die Studierenden übersetzten aus dem Färöischen, Isländischen, Norwegischen, Schwedischen, Dänischen, Finnischen, Estnischen, Russischen, Polnischen, Ukrainischen und Tschechischen – also aus insgesamt 11 Sprachen.

Am 11.05.2018 präsentieren wir dann unsere Anthologie, die demnächst im Greifwalder freiraum-verlag erscheint, und einige der übersetzten Geschichten um 18.00 Uhr im Koeppenhaus.

© freiraum-verlag

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