Category - Sonstiges

2. Türchen

Pepparkaka, piparkook und Pfefferkuchen

An Weihnachten gibt es viele Leckereien. Zu den beliebtesten gehören aber in den nordischen Ländern wahrscheinlich die Kekse, die in Schweden pepparkaka, in Dänemark peberkage, in Finnland piparkakku, in Norwegen peparkake und in Estland piparkook heißen. Und damit sind wahrscheinlich noch lange nicht alle Länder genannt, die sich die Weihnachtszeit gerne mit diesen Plätzchen versüßen. Aber ist da eigentlich Pfeffer drin oder warum heißen die so? Und woher kommt diese winterliche Tradition?

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Falunrot: Warum die Schweden in roten Häusern wohnen

Schwedenhäuser. Jedem sind sie ein Begriff und alle haben bei diesem Wort das typische Holzhäuschen mit dem roten Anstrich vor Augen, das aus der schwedischen Landschaft und Reisebroschüren nicht mehr wegzudenken ist. Wer letzte Woche „Wer wird Millionär“ gesehen hat, der weiß spätestens seitdem, dass das typische Schweden(haus)rot, das seit den 70ern sogar eine eingetragene Marke ist, einen eigenen Namen hat: Falunrot oder auf Schwedisch Falu rödfärg. Doch wie kam es dazu, dass diese Farbe zu einer Art Nationalfarbe wurde? Die Geschichte hinter dem Falunrot ist weniger schön, als man bei ihrem Anblick vielleicht zu glauben vermag.

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1 Fotograf, 14 Schweden, viele Geschichten, Träume und Wünsche

In Würde zu leben mit Behinderung – das ist nach der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein Menschenrecht. Dass das aber noch lange nicht im Alltag umgesetzt wird, ist nicht nur hierzulande leider Realität. Auch dem schwedischen Fotografen Markus Marcetic und dem Schweden-Institut ist dieser Missstand und das Bewusstsein dafür ein Anliegen. Zusammen haben sie deshalb eine Ausstellung gestaltet, die noch ein paar Tage in Greifswald zu sehen ist und aussagekräftige Portraits von Schweden mit Behinderung zeigt.

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Die Neuen Nordischen Novellen melden sich zu Wort

Literatur suchen? Texte auseinandernehmen? Sich an schwierigen Vokabeln die Zähne ausbeißen? Das gibt es alles in den Seminaren der Greifswalder Philologien. Aber auch in den Neuen Nordischen Novellen, einem Literaturprojekt, das Ende des Jahres in einer Publikation enden wird. Ich habe mit den Herausgebern, Matthias Friedrich und Slata Kozakova, gesprochen.

Klären wir zunächst einmal die wichtigste Frage: Was sind die Neuen Nordischen Novellen überhaupt?

Die Neuen Nordischen Novellen sind ein Gemeinschaftsprojekt der Greifswalder Philologien, das es in unregelmäßigen Abständen seit 2005 gibt. Studierende der Baltistik, der Fennistik, der Skandinavistik und der Slawistik übersetzen Erzählungen aus Nord- und Osteuropa. Unter einem vorgegebenen Thema suchen sie sich Texte heraus und bearbeiten sie in Gruppen oder alleine. Am Ende werden die Resultate in einem Buch veröffentlicht. Über die Jahre ist die Anthologie immer umfangreicher geworden. Begann sie 2005 noch mit einem Bändchen, das sich zwischen den Folianten in der Institutsbibliothek verstecken musste, entstand 2014 unter dem Titel „Auf dem Weg“ ein aufwändig gestalteter, über dreihundert Seiten langer Band. Read More