Category - Kulinarisches

2. Türchen

Pepparkaka, piparkook und Pfefferkuchen

An Weihnachten gibt es viele Leckereien. Zu den beliebtesten gehören aber in den nordischen Ländern wahrscheinlich die Kekse, die in Schweden pepparkaka, in Dänemark peberkage, in Finnland piparkakku, in Norwegen peparkake und in Estland piparkook heißen. Und damit sind wahrscheinlich noch lange nicht alle Länder genannt, die sich die Weihnachtszeit gerne mit diesen Plätzchen versüßen. Aber ist da eigentlich Pfeffer drin oder warum heißen die so? Und woher kommt diese winterliche Tradition?

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Schwedische Mandeltorte

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Für einen Kuchen:

8 Eier (Größe M)
200 g Schlagsahne
300 g Zucker
150 g Butter
1 EL Vanille-Extrakt
200 g gemahlene Mandeln mit Haut
100 g Mandelblättchen

Backanleitung:

Die Eiercreme

  1. Eier trennen und das Eiweiß kühlstellen. Eigelbe verquirlen.
  2. Sahne und 100 g Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Sahne kurz abkühlen lassen.
  3. 1/3 der Sahne in einem dünnen Strahl unter die Eigelbe mischen. Dabei kräftig rühren und nicht zu viel auf einmal reingießen, denn sonst gerinnt das Eigelb. Alles unter die übrige Sahne rühren und zurück in den Topf damit.
  4. Die Masse unter Rühren (mit einem Holzlöffel am Boden entlang) bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten erhitzen, bis sie dickcremig wird. Auf keinen Fall kochen lassen und beständig, aber langsam rühren.
  5. Creme in eine Schüssel umfüllen. Sofort mit Folie bedecken und auskühlen lassen.

 

Boden

  1. Die Hälfte vom Eiweiß steif schlagen, 100 g Zucker dabei einrieseln lassen.
  2. 100 g gemahlene Mandeln unterheben.
  3. Boden einer Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auslegen.
  4. Masse einfüllen und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 18–20 Minuten backen.
  6. Boden mit einem Messer vorsichtig vom Springformrand lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
  7. Zweiten Boden ebenso zubereiten und backen.

 

Zusammensetzen

  1. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, herausnehmen und auskühlen lassen. Aufpassen, da die Mandeln schnell anbrennen und dann nicht mehr geniessbar sind.
  2. Butter mit den Schneebesen des Handrührgerätes 8–10 Minuten cremig rühren.
  3. Eiercreme nach und nach löffelweise unterheben.
  4. Ca. 1/3 der Creme auf einen Boden geben und verstreichen.
  5. Zweiten Boden daraufsetzen und mit der restlichen Creme einstreichen.
  6. Torte sofort mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Bis zum Servieren kalt stellen.

Lune julescones (Milde Weihnachtsscones)

Lune julescones (Milde Weihnachts-Scones)

Zutaten:

365 g Weizenmehl, 23 g Backpulver, 75 g Butter, 170 g Milch, 1 Ei, 45 g Zucker, 100 g getrocknete Früchte (Feigen, Rosinen, Cranberries, Zitronat, Aprikosen)

Dieses traditionelle britische Kleingebäck passt genauso gut zu Frühstück und Mittagessen wie zum Abendbrot, oder vielleicht am besten zur nachmittäglichen „tea time“.

So geht’s:

  1. Weizenmehl, Backpulver und Zucker mit Butter vermengen. So mit den Fingern (oder einer Backmaschine) bearbeiten, dass eine gleichmäßige Mischung ohne Klumpen entsteht.
  2. Das Ei mit der Milch vermischen und sie in die trockene Mischung geben, dabei die ganze Zeit rühren.
  3. Den Teig auf die Arbeitsplatte legen und ihn kneten. Falls gewünscht, Trockenfrüchte dazugeben, z. B. große dunkle Rosinen, helle Sultaninen und Cranberries. Den Teig zudecken und ihn vor dem Ausrollen zehn Minuten ruhen lassen.
  4. Den Teig auf eine Höhe von ca. 4-5 cm ausrollen und runde Stücke ausstechen oder ihn flachrollen und in Stücke ausschneiden. Eine Stunde ruhen lassen, bevor die Scones in den Ofen kommen. Bei 220 Grad ca. 10-12 Minuten lang backen.

Vel bekomme!

[Bildquelle: http://www.godt.no/#!/oppskrift/2174/lune-julescones)]

(nach einem Rezept von Elin Vatnar-Nielsen)

Lune julescones

Joulutorttu

http://www.kirjakahvila.org/wp-content/uploads/2010/11/joulutorttu.jpg

Quelle: kirjakavila.org

Joulutorttu (dt. Weihnachtskuchen), auch Tähtitorttu (dt. Sternkuchen) genannt, ist ein traditionelles Gebäck, das man in der Weihnachtszeit auf fast jedem finnischen Kaffeetisch findet. Einige Gründe hierfür sind sicherlich, dass sie köstlich schmecken und dabei aber mit nur wenigen Zutaten auf schnelle und unkomplizierte Weise gebacken werden können.

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Piparkoogid

 

In der estnischen Hauptstadt Tallinn bricht kurz vor Weihnachten der PiparkoogiMaania oder Pfefferkuchen-Wahnsinn aus. Ab dem 18. Dezember gibt es in der Galerie für Design und Architektur zum neunten Mal eine eindrucksvolle Ausstellung  und essbare Eigenkreationen aus Lebkuchen zu bestaunen, die von über 100 estnischen Künstlern präsentiert werden.

Aus diesem Anlass haben wir hier ein einfaches Lebkuchen-Rezept für euch. Was ihr daraus formt, ist eure Sache 🙂

Pfefferkuchenteig
2 Glas Zucker
1 Glas Sirup
1 Glas geschmolzene Butter
1 Glas saure Sahne
2 TL Soda
50 g geraspelte Nüsse
Weizenmehl

Sirup
6 SL Zucker
3/4 l kochendes Wasser
3 1/2 Glas Zucker
2 TL gemahlener Zimt
2 TL gemahlener Kardamom
2 TL Ingwer

Zuerst wird der Sirup hergestellt: 6 SL Zucker werden auf einer heißen Pfanne angebräunt, bis der Rauch schon zu sehen ist. Dann wird langsam das kochende Wasser hinzugefügt, indem das Gemisch mit dem Holzlöffel gerührt wird ebenfalls die restlichen 3 1/2 Glas Zucker und Gewürze auch dazu gegeben. Der Sirup wird nochmal durchgekocht und abgekühlt. Dem abgekühlten Sirup werden die geschlagenen Eier, die geschmolzene Butter, der Zucker, die geraspelten Nüsse, saure Sahne mit dem Soda gemischt hinzugefügt, und schließlich wird der Teig mit dem Mehl geknetet. Von dem dünn gerollten Teig werden mit den Pfefferkuchenförmchen die Plätzchen ausgeformt. Die Kuchen werden mit den Eiern gepinselt, mit den geraspelten Nüssen bestreut und im Backofen gebacken. (Quelle Rezept)

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