Category - Kulinarisches

Joulutorttu

http://www.kirjakahvila.org/wp-content/uploads/2010/11/joulutorttu.jpg

Quelle: kirjakavila.org

Joulutorttu (dt. Weihnachtskuchen), auch Tähtitorttu (dt. Sternkuchen) genannt, ist ein traditionelles Gebäck, das man in der Weihnachtszeit auf fast jedem finnischen Kaffeetisch findet. Einige Gründe hierfür sind sicherlich, dass sie köstlich schmecken und dabei aber mit nur wenigen Zutaten auf schnelle und unkomplizierte Weise gebacken werden können.

Read More

Piparkoogid

 

In der estnischen Hauptstadt Tallinn bricht kurz vor Weihnachten der PiparkoogiMaania oder Pfefferkuchen-Wahnsinn aus. Ab dem 18. Dezember gibt es in der Galerie für Design und Architektur zum neunten Mal eine eindrucksvolle Ausstellung  und essbare Eigenkreationen aus Lebkuchen zu bestaunen, die von über 100 estnischen Künstlern präsentiert werden.

Aus diesem Anlass haben wir hier ein einfaches Lebkuchen-Rezept für euch. Was ihr daraus formt, ist eure Sache 🙂

Pfefferkuchenteig
2 Glas Zucker
1 Glas Sirup
1 Glas geschmolzene Butter
1 Glas saure Sahne
2 TL Soda
50 g geraspelte Nüsse
Weizenmehl

Sirup
6 SL Zucker
3/4 l kochendes Wasser
3 1/2 Glas Zucker
2 TL gemahlener Zimt
2 TL gemahlener Kardamom
2 TL Ingwer

Zuerst wird der Sirup hergestellt: 6 SL Zucker werden auf einer heißen Pfanne angebräunt, bis der Rauch schon zu sehen ist. Dann wird langsam das kochende Wasser hinzugefügt, indem das Gemisch mit dem Holzlöffel gerührt wird ebenfalls die restlichen 3 1/2 Glas Zucker und Gewürze auch dazu gegeben. Der Sirup wird nochmal durchgekocht und abgekühlt. Dem abgekühlten Sirup werden die geschlagenen Eier, die geschmolzene Butter, der Zucker, die geraspelten Nüsse, saure Sahne mit dem Soda gemischt hinzugefügt, und schließlich wird der Teig mit dem Mehl geknetet. Von dem dünn gerollten Teig werden mit den Pfefferkuchenförmchen die Plätzchen ausgeformt. Die Kuchen werden mit den Eiern gepinselt, mit den geraspelten Nüssen bestreut und im Backofen gebacken. (Quelle Rezept)

Gingerbread_People_CookiesGingerbread_house_with_path

Couscous norvegensis

Ein kulinarischer Gastbeitrag von Prof. Joachim Schiedermair:

Ich koche häufig und gerne – weil ich häufig und gerne esse. Doch eigentlich kann ich nicht kochen, ich kann nur lesen: Rezepte lesen eben. Als Literaturwissenschaftler ist das vielleicht der richtige Zugang.

Das Rezept, das ich für diesen Blog ausgesucht habe, stammt aus der Werbebroschüre eines norwegischen Supermarktes. Doch mit Norwegen hat es nur wenig zu tun. Zum einen ist sein Hauptbestandteil Couscous typisch für die nordafrikanische Küche. Zum anderen ist es in weiten Teilen Norwegens schwierig, das ganze Jahr hindurch frische Minze zu bekommen.

Damit ist das Gericht alles andere als typisch norwegisch, doch was macht das schon? Auch die wunderbaren Köttbullar, die schwedischste aller schwedischen Speisen, hat kein schwedischer Bauer erfunden; der Freibeuterkönig Karl XII. hat sie aus der Türkei mitgebracht. Dorthin war er nämlich geflohen, als er die Schlacht von Poltawa 1709 gegen Russland verlor.

Read More