Category - Kulinarisches

15. Türchen

Joulupuuro

Für viele Finnen beginnt Weihnachten erst so richtig mit einer Schüssel joulupuuro (Reisbrei) am Morgen des 24. Dezember. Schließlich ist der mit Zimt und Zucker oder Pflaumenmus auch wirklich eine Köstlichkeit. Die Finnen verbinden damit aber auch eine besondere Tradition.

Read More

13. Türchen

http://www.growinternationals.com/wp-content/uploads/2016/11/gl%C3%B6gg_servering.jpg

Ein Besuch des Weihnachtsmarktes ohne Glühwein? Unvorstellbar! Bereits im Mittelalter waren ähnliche Getränke bereits sehr beliebt, aber der erste Beleg für unseren deutschen Glühwein stammt aus dem Jahre 1956.  Zu diesem Zeitpunkt war es noch verboten, Zucker als Zusatzstoff für Wein zu verwenden. Als Rudolf Kunzmann, der eine kleine Kellerei betrieb, seinen mit Zucker und Gewürzen verfeinerten Wein im Winter 1956 verkaufen wollte, bekam er deshalb einen Bußgeldbescheid. Die deutschen Gesetze und Bürokratie sind also dafür verantwortlich, dass wir heute ziemlich genau wissen, wann der erste Glühwein in Deutschland verkauft wurde bzw. werden sollte.

Der deutsche Glühwein kann aus Weiß- oder Rotwein hergestellt werden, der erhitzt und mit verschiedenen Gewürzen wie Nelken, Zimt und Sternanis verfeinert wird. Glögg, Glögi oder auch gløgg hingegen wird zwar auch mit Nelken aber oft zusätzlich mit Ingwer oder Kardamom gewürzt. Außerdem werden hier Rotwein und Schnaps (Korn oder Wodka) miteinander gemischt. Als Besonderheit können dann nach Belieben noch Mandeln oder Rosinen mit dem Heißgetränk in die Tasse gegeben werden.

Heutzutage gibt es aber sowohl in Deutschland als auch Skandinavien verschiedene Abwandlungen von dem klassischen Glühwein.

2. Türchen

Pepparkaka, piparkook und Pfefferkuchen

An Weihnachten gibt es viele Leckereien. Zu den beliebtesten gehören aber in den nordischen Ländern wahrscheinlich die Kekse, die in Schweden pepparkaka, in Dänemark peberkage, in Finnland piparkakku, in Norwegen peparkake und in Estland piparkook heißen. Und damit sind wahrscheinlich noch lange nicht alle Länder genannt, die sich die Weihnachtszeit gerne mit diesen Plätzchen versüßen. Aber ist da eigentlich Pfeffer drin oder warum heißen die so? Und woher kommt diese winterliche Tradition?

Read More

Schwedische Mandeltorte

694116-960x720-schwedische-mandeltorte

Für einen Kuchen:

8 Eier (Größe M)
200 g Schlagsahne
300 g Zucker
150 g Butter
1 EL Vanille-Extrakt
200 g gemahlene Mandeln mit Haut
100 g Mandelblättchen

Backanleitung:

Die Eiercreme

  1. Eier trennen und das Eiweiß kühlstellen. Eigelbe verquirlen.
  2. Sahne und 100 g Zucker aufkochen und vom Herd nehmen. Sahne kurz abkühlen lassen.
  3. 1/3 der Sahne in einem dünnen Strahl unter die Eigelbe mischen. Dabei kräftig rühren und nicht zu viel auf einmal reingießen, denn sonst gerinnt das Eigelb. Alles unter die übrige Sahne rühren und zurück in den Topf damit.
  4. Die Masse unter Rühren (mit einem Holzlöffel am Boden entlang) bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten erhitzen, bis sie dickcremig wird. Auf keinen Fall kochen lassen und beständig, aber langsam rühren.
  5. Creme in eine Schüssel umfüllen. Sofort mit Folie bedecken und auskühlen lassen.

 

Boden

  1. Die Hälfte vom Eiweiß steif schlagen, 100 g Zucker dabei einrieseln lassen.
  2. 100 g gemahlene Mandeln unterheben.
  3. Boden einer Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auslegen.
  4. Masse einfüllen und glatt streichen.
  5. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 18–20 Minuten backen.
  6. Boden mit einem Messer vorsichtig vom Springformrand lösen, aus der Form nehmen und auskühlen lassen.
  7. Zweiten Boden ebenso zubereiten und backen.

 

Zusammensetzen

  1. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett goldgelb rösten, herausnehmen und auskühlen lassen. Aufpassen, da die Mandeln schnell anbrennen und dann nicht mehr geniessbar sind.
  2. Butter mit den Schneebesen des Handrührgerätes 8–10 Minuten cremig rühren.
  3. Eiercreme nach und nach löffelweise unterheben.
  4. Ca. 1/3 der Creme auf einen Boden geben und verstreichen.
  5. Zweiten Boden daraufsetzen und mit der restlichen Creme einstreichen.
  6. Torte sofort mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Bis zum Servieren kalt stellen.

Lune julescones (Milde Weihnachtsscones)

Lune julescones (Milde Weihnachts-Scones)

Zutaten:

365 g Weizenmehl, 23 g Backpulver, 75 g Butter, 170 g Milch, 1 Ei, 45 g Zucker, 100 g getrocknete Früchte (Feigen, Rosinen, Cranberries, Zitronat, Aprikosen)

Dieses traditionelle britische Kleingebäck passt genauso gut zu Frühstück und Mittagessen wie zum Abendbrot, oder vielleicht am besten zur nachmittäglichen „tea time“.

So geht’s:

  1. Weizenmehl, Backpulver und Zucker mit Butter vermengen. So mit den Fingern (oder einer Backmaschine) bearbeiten, dass eine gleichmäßige Mischung ohne Klumpen entsteht.
  2. Das Ei mit der Milch vermischen und sie in die trockene Mischung geben, dabei die ganze Zeit rühren.
  3. Den Teig auf die Arbeitsplatte legen und ihn kneten. Falls gewünscht, Trockenfrüchte dazugeben, z. B. große dunkle Rosinen, helle Sultaninen und Cranberries. Den Teig zudecken und ihn vor dem Ausrollen zehn Minuten ruhen lassen.
  4. Den Teig auf eine Höhe von ca. 4-5 cm ausrollen und runde Stücke ausstechen oder ihn flachrollen und in Stücke ausschneiden. Eine Stunde ruhen lassen, bevor die Scones in den Ofen kommen. Bei 220 Grad ca. 10-12 Minuten lang backen.

Vel bekomme!

[Bildquelle: http://www.godt.no/#!/oppskrift/2174/lune-julescones)]

(nach einem Rezept von Elin Vatnar-Nielsen)

Lune julescones