Category - Kulinarisches

Schlemmen in historischen Gemäuern

21. Über der Erde – Kulinarisches und historisches Highlight in Stockholm

Es ist ein Mittag im Herbst 2015. Touristen schieben sich neben Chefköchen und Stockholmer Bürgern durch die Gänge vorbei an den vielfältigen Ständen mit ihren antiken Holzfassaden. In der Luft liegt ein Konglomerat verschiedener Gerüche. Gebratenes Fleisch, geräucherter Fisch, Käse, Tee, Kaffee, Zitrusfrüchte und Backwaren, die frisch aus dem Ofen kommen und ihren Weg direkt in die Auslage zum Verkauf finden.

Nachdem es an den vergangenen beiden Donnerstagen unter die Erde ging und ihr mit auf die Reise durch die künstlerisch und architektonisch auf besondere Weise gestalteten Metro-Stationen St. Petersburgs, Moskaus und Helsinkis genommen wurdet, bleiben wir heute über der Erde und machen einen Abstecher in die Stockholmer Saluhall (Markthalle).

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Dänische Æbleskiver

12. Der Klassiker zur Weihnachtszeit

Zur dänischen Weihnachtszeit gehören sie dazu, wie hier in Deutschland der Lebkuchen – die æbleskiver. Obwohl man dem Namen nach („æble“ = Apfel, „skiver“ = Scheiben) Apfelstücke oder ähnliches in ihnen vermuten könnte, ähneln æbleskiver eher unseren Mutzen, sind also ausgebackene Teigbällchen (ohne Fruchtstücke). Sie werden in einer speziellen Pfanne mit kugelrunden Vertiefungen gebacken, der æbleskiverpande.

Wenn ihr keine spezielle æbleskiver-Pfanne zur Hand habt – kein Problem! Nutzt einfach eine Muffinform für 12 Muffins, wie in diesem Rezept. Die Backzeit beträgt ca. 20 Minuten. Sie unterscheiden sich von in der Pfanne gebackenen æbleskiver nur in der Konsistenz: Sie sind etwas knuspriger und kompakter, ohne jedoch zu schwer zu werden. In diesem Sinne – gutes Gelingen und guten Appetit!

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15. Türchen

Joulupuuro

Für viele Finnen beginnt Weihnachten erst so richtig mit einer Schüssel joulupuuro (Reisbrei) am Morgen des 24. Dezember. Schließlich ist der mit Zimt und Zucker oder Pflaumenmus auch wirklich eine Köstlichkeit. Die Finnen verbinden damit aber auch eine besondere Tradition.

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13. Türchen

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Ein Besuch des Weihnachtsmarktes ohne Glühwein? Unvorstellbar! Bereits im Mittelalter waren ähnliche Getränke bereits sehr beliebt, aber der erste Beleg für unseren deutschen Glühwein stammt aus dem Jahre 1956.  Zu diesem Zeitpunkt war es noch verboten, Zucker als Zusatzstoff für Wein zu verwenden. Als Rudolf Kunzmann, der eine kleine Kellerei betrieb, seinen mit Zucker und Gewürzen verfeinerten Wein im Winter 1956 verkaufen wollte, bekam er deshalb einen Bußgeldbescheid. Die deutschen Gesetze und Bürokratie sind also dafür verantwortlich, dass wir heute ziemlich genau wissen, wann der erste Glühwein in Deutschland verkauft wurde bzw. werden sollte.

Der deutsche Glühwein kann aus Weiß- oder Rotwein hergestellt werden, der erhitzt und mit verschiedenen Gewürzen wie Nelken, Zimt und Sternanis verfeinert wird. Glögg, Glögi oder auch gløgg hingegen wird zwar auch mit Nelken aber oft zusätzlich mit Ingwer oder Kardamom gewürzt. Außerdem werden hier Rotwein und Schnaps (Korn oder Wodka) miteinander gemischt. Als Besonderheit können dann nach Belieben noch Mandeln oder Rosinen mit dem Heißgetränk in die Tasse gegeben werden.

Heutzutage gibt es aber sowohl in Deutschland als auch Skandinavien verschiedene Abwandlungen von dem klassischen Glühwein.