13. Türchen

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Ein Besuch des Weihnachtsmarktes ohne Glühwein? Unvorstellbar! Bereits im Mittelalter waren ähnliche Getränke bereits sehr beliebt, aber der erste Beleg für unseren deutschen Glühwein stammt aus dem Jahre 1956.  Zu diesem Zeitpunkt war es noch verboten, Zucker als Zusatzstoff für Wein zu verwenden. Als Rudolf Kunzmann, der eine kleine Kellerei betrieb, seinen mit Zucker und Gewürzen verfeinerten Wein im Winter 1956 verkaufen wollte, bekam er deshalb einen Bußgeldbescheid. Die deutschen Gesetze und Bürokratie sind also dafür verantwortlich, dass wir heute ziemlich genau wissen, wann der erste Glühwein in Deutschland verkauft wurde bzw. werden sollte.

Der deutsche Glühwein kann aus Weiß- oder Rotwein hergestellt werden, der erhitzt und mit verschiedenen Gewürzen wie Nelken, Zimt und Sternanis verfeinert wird. Glögg, Glögi oder auch gløgg hingegen wird zwar auch mit Nelken aber oft zusätzlich mit Ingwer oder Kardamom gewürzt. Außerdem werden hier Rotwein und Schnaps (Korn oder Wodka) miteinander gemischt. Als Besonderheit können dann nach Belieben noch Mandeln oder Rosinen mit dem Heißgetränk in die Tasse gegeben werden.

Heutzutage gibt es aber sowohl in Deutschland als auch Skandinavien verschiedene Abwandlungen von dem klassischen Glühwein.

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Svenja

Svenja

Interessiert sich grundsätzlich für alles Nordische von Island bis Finnland, von Singer/Songwritern bis Metal und von Mumins bis Krimis. Vereint die Leidenschaft für das Reisen und das studentische Budget liebend gerne im Couchsurfen.