Unterirdische Kunst – die womöglich längste Galerie der Welt

Wenn man an U-Bahn Stationen denkt, sind die ersten Assoziationen häufig nicht sonderlich positiv. Schlechte Gerüche, Schmutz und Tristesse prägen das Bild. Dass U-Bahn Stationen jedoch nicht zwangsläufig heruntergekommen und grau sein müssen, beweist neben St. Petersburg, Moskau und Helsinki auch Schwedens Hauptstadt Stockholm. Wer hier mit der tunnelbana (U-Bahn) unterwegs ist, kommt nicht nur schnell und unkompliziert von A nach B, sondern auch in den Genuss der längsten Kunstgalerie der Welt, wie die Stockholmer ihr U-Bahn System mit Stolz und nicht zu Unrecht bezeichnen. Zum Preis von einer Fahrkarte lassen sich auf einer Strecke von insgesamt 110 Kilometern in mehr als 90 Stationen Skulpturen, Mosaike, Gemälde, Installationen und Reliefs von ungefähr 150 verschiedenen Künstlern bewundern. Read More

„Jävligt märklig man, min vän Jan.“

Peter Pohls (*1940) debutroman Janne, min vän (1985) är en djupgående berättelse där författaren blickar tillbaka på tiden när han själv växte upp: Det är 1950-talets Stockholm som Pohls retrospektiva roman om Krille Katalog och hans vän Janne utspelar sig i. Trots att boken marknadsförts som ungdomsroman är den en intressant lektyr även för vuxna, inte minst för den som är intresserad av språk.

Detta är nämligen anpassat till ungdomars uttryckssätt under 50-talet och försett med både slangord och facktermer. Pohl var i den nya utgåvan från 2005 till och med tvungen att tillägga en ordlista i slutet av boken så att man nu enkelt kan slå upp vissa ord man inte förstår. Även den komplexa berättartekniken där olika tids- och handlingsnivåer är sammanvävda bidrar till att man inte har så lätt att finna sig tillrätta i denna sorgliga men ändå så underbara berättelse. Read More

Das Ende naht…

24. Dezember – Baltic Cultures wünscht frohe Weihnachten

Nun ist es endlich so weit: Der Tag, auf den wir den ganzen Herbst lang hinfiebern. Der eine Tag im Jahr, der perfekt sein soll und es meistens dann doch nicht wird. Aber das ist irgendwie auch nicht so schlimm. Denn wir haben die Plätzchen, die funkelnden Lichter, die vertrauten Weihnachtslieder und den ganzen Weihnachtsglanz um uns herum und oft reicht das allein, um zu bekommen, wonach wir uns sehnen.

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„Barndom“ – Kindheit (N 2017)

23.  Filmkritiken der 59. Nordischen Filmtage in Lübeck

von Paul Kirschstein

Das Programm der 59. Nordischen Filmtage war randvoll mit interessanten und schönen Filmen. Einer dieser Filme ist mir jedoch mit seinen wunderbaren, ruhigen Bildern besonders im Gedächtnis verankert geblieben.

Barndom (Kindheit) der norwegischen Regisseurin Margreth Olin handelt von einem Waldorf-Kindergarten nahe Oslo. Die Dokumentarfilmerin folgte den Kindern ein ganzes Jahr hindurch mit der Kamera und beobachtete diese dort beim Spielen, Basteln und in anderen Alltagssituationen. Dabei wird den Kindern vor der Kamera ebenso viel Freiraum gegeben, wie im Kindergarten selbst. Erwachsene kommen in diesem Film kaum selbst zu Wort, geben den Kindern aber viele Impulse zu Projekten in der Natur, unterstützen kreative Ideen und stehen den Kindern stets mit Rat und Tat zur Seite. Barndom zeigt eine heile Kinderwelt mit ihren ganz normalen Höhen und Tiefen. Anfangs bemerken die Kleinen zwar die Kamera, welche ihnen folgt und versucht ihre Perspektive einzunehmen, dies nimmt jedoch im Verlauf des Films graduell ab. Zu den witzigsten Episoden des Films gehört die Verwendung von Schnee als Kaugummivorrat fürs Leben, das genaue Rezept für Liebe und Theatervorführungen der älteren Kinder für die ganz Kleinen. Wer jetzt schon neugierig ist, der sollte den Film unbedingt sehen.
Der heimliche Protagonist des Films ist Ludvig, ein sechs Jahre alter Blondschopf, der nur Flausen im Kopf hat. Im folgt die Kamera am meisten. Die verschiedenen Projekte der Kinder, wie zum Beispiel die Herstellung von Steckenpferden und Stelzen, sowie der Verlauf der Jahreszeiten dienen als roter Faden, die den Film zeitlichen strukturieren.

https://www.filmweb.no/film/article1299370.ece

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„Glöggpause!“ – Weihnachtsgrüße aus Tallinn

„Glöggpause!“ Wie feiert man Weihnachten in Estland? Was wird traditionell gegessen? Wann hat man sich eine Glöggpause redlich verdient? Kristen und Kristina nehmen uns im 22. Türchen mit auf den Tallinner Weihnachtsmarkt und erklären, wie man echte estnische Weihnachten zelebriert.