Fennistik-Praktikantin Jonna Laine

11. Dezember: Die Mitarbeitenden des Instituts für Fennistik und Skandinavistik stellen sich vor

Hallo an alle Weihnachtswichtel und an die, die noch am Wichtelwerden arbeiten! Heute wollen wir euch einen Wichtel unseres Instituts vorstellen – eine helfende Hand, für die wir sehr dankbar sind. Es geht um die Praktikantenstelle der Fennistik, die dieses Semester von Jonna Laine aus Helsinki besetzt wird.

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Wollige Weihnacht

10. (Weihnachtliche) Stricktraditionen in Skandinavien

Wenn man in skandinavischen Städten durch die Einkaufsstraßen oder Fußgängerzonen bummelt, kommt man um sie nicht herum: die kleinen Handarbeits- oder Wollläden mit ihren Regalen voller Garn in allen Regenbogenfarben und Stärken, einem beeindruckenden Sortiment an Strick- und Häkelnadeln (sowie Werkzeugen von denen man manchmal nicht weiß, wofür man sie benutzen sollte) und einer kleinen Bibliothek an Anleitungen. Es gibt sie in fast jeder Stadt und sei sie noch so klein oder abgelegen. Handarbeit und vor allem das Stricken scheint im Norden eine wichtige Rolle zu spielen. Was hat es mit dem Stricken in den nordischen Ländern auf sich? Öffnen wir das 10. Türchen, um einen kleinen Einblick zu gewinnen.

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„Keti lõpp“ oder „The End of the Chain“ (EST 2017)

9. Filmkritiken der 59. Nordischen Filmtage in Lübeck

von Marian Petsch

Priit Pääsuke © Alexandra Film

Die Nostalgie eines Fastfood-Restaurants eingefangen in dem 81-minütigen Film-Debut des Esten Priit Pääsuke. Neben der kurzen Beschreibung im Programm hatte ich im Vorfeld keine weiteren Informationen zu dem Film. Ohne Vorwissen haben wir uns dann entschieden, in die Vorstellung am Donnerstagmorgen zu gehen, sozusagen zum Frühstück und trotz des Fast Foods ist mir der Film nicht auf den Magen geschlagen, er hat mich vielmehr auf unterschiedlichste Weise angesprochen und deshalb würde ich ihn als meinen Lieblingsfilm unserer Exkursion zu den Filmtagen in Lübeck bezeichnen, obwohl es mir schwer fiel, mich festzulegen, da mir einige Filme gut gefallen haben.

Der Film basiert auf einem Theaterstück des aus Estland stammenden Regisseurs und Dichters Paavo Piit. Als Ort der Handlung dient fast ausschließlich das Gelände eines Fastfood-Restaurants einer nicht näher beschriebenen Burger-Kette, gelegen an einer Schnellstraße in Tallinn, in welchem der Zuschauer im Laufe eines Tages nacheinander die handelnden Personen und ihre Lebenskrisen serviert bekommt. Diese stellen die Hauptdarstellerin und Managerin des Restaurants als eine letzte Insel der Vernunft zunächst in den Hintergrund des Geschehens. Im Laufe des Films jedoch fällt es Ihr zunehmend schwer, die Maske einer demütigen Servicekraft zu wahren und ihre Gefühle zu unterdrücken. Bis zum Ende des Films entfaltet sich ihr Charakter zunehmend und ihre Rolle transformiert sich von einer passiv dienenden hin zu einer emotional agierenden Person.


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How to Weihnachten á føroyskum

8. Weihnachten balticweit

Weihnachten hat diesen ganz süßlichen Geschmack von Gemeinsamkeit; alle sind zusammen und lieben sich, es gibt keinen Hass und die Welt ist heil und wunderschön. Auf den Färöern – winzig klein und mitten im Atlantik sowieso für sich allein – wird demnach jeden Tag im Jahr Weihnachten gefeiert. „Hier ist die Welt noch in Ordnung“, denkt sich so manch ein Reisender. Auch ich hatte dieses Gefühl häufiger und tatsächlich war mein Weihnachtsfest auf den Färöern eines der harmonischten und idyllischsten, die ich in meinen jungen Jahren je gefeiert habe. Aber Weihnachten auf den Färöern, wie sieht das denn eigentlich aus?

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„Achtung, die Türen schließen!“

7. Dezember – Unter der Erde. Eine Ode an die Russische Metroromantik.

Eine Menschenmasse formiert sich am Gleis: mollige Mamas in Kopftüchern und Pelzmänteln schieben sich mit ihren Einkaufstüten zwischen rastlos wirkenden Geschäftsmännern in Anzügen und blutjungen Hisptern mit Schlauchschals und überdimensionalen Kopfhörern hindurch. Zugluft strömt über das Gleis und zerzaust die Haare einiger Wartender. In der Ferne nähern sich ein metallisches Rattern und das schrille Pfeifen der Gleise. Die Geräusche werden immer lauter.

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